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Pressemitteilung vom 26.09.2022    

Forum Siegen widmet sich der Kunst in der Gesellschaft

Das Forum Siegen widmet sich im kommenden Wintersemester dem Rahmenthema "Kunst in der Gesellschaft“. Mit Vorträgen und Diskussionen an sieben Donnerstagabenden im Kulturhaus Lÿz steht das Verhältnis von Kunst zu gesellschaftlichen, sozialen und politischen Prozessen einer bewegten Zeit im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe der Universität Siegen.

Die Veranstaltungsreihe findet im Kulturhaus Lyz statt. (Foto: Forum Siegen)

Siegen. Was wird gesellschaftlich unter Kunst verstanden, als solche anerkannt und welche Rolle nehmen Künstler und Kulturprodukte in Gesellschaft und Politik ein? Wie verändern sich Kunst, Ästhetik und Kultur inmitten von Polarisierungen, Digitalisierung oder veränderten Prozessen der Popularisierung? Und inwiefern sind ästhetische Erfahrungen und kreatives Schaffen Teil des Alltags, Luxus einer privilegierten Gruppe oder widerständige Praxis? Kunst ist als Begriff, Praxis und Medium von Gesellschaft kontrovers und verweist auf vielfältige Diskussionszusammenhänge, die biographische, regionalgeschichtliche oder globale Verhältnisse berühren und in Bewegung setzen. Emotionales Ergriffensein und intellektuelle Reflexion stehen sich wohl nirgendwo näher und bieten Gelegenheit über die Zukunft im Kleinen wie im Großen nachzudenken.


Die Veranstaltungen finden jeweils donnerstags ab 20 Uhr im Kulturhaus Lÿz an der St.-Johann-Straße 18 in Siegen zu folgenden Terminen statt:
20. Oktober, 20 Uhr, Aula, Prof. Dr. Walther Müller-Jentsch (Ruhr-Universität Bochum): "Die Bedeutung der Kunst in der Gesellschaft“
27. Oktober, 20 Uhr, kleines Theater, Prof. Dr. Thomas Hecken (Universität Siegen): "Die Pop-Kultur – zur ihrer künstlerischen und politischen Bedeutung“
9. November, 10 Uhr, Aula, Feierliche Eröffnung der Mittwochsakademie, Prof. Dr. Eva von Engelberg (Universität Siegen): "Alltägliches Erbe: Zeugnisse regionaler Architekturgeschichte“
10. November, 20 Uhr, Aula, Jennifer Cierlitza (Kunstverein Siegen): "Kunst im urbanen Raum: Die Stadt als Experimentierfeld für künstlerische Produktion, kulturelle Teilhabe und partizipative Stadterkundung“
24. November, 20 Uhr, kleines Theater, Katja Maurer (Medico International): "Ästhetik der Politik – Politik der Ästhetik. Annäherungen an einen kritischen Begriff des Politischen und der Kunst am Beispiel der Documenta“
8. Dezember, 20 Uhr, kleines Theater, Prof. Dr. Iris Laner (Universität Mozarteum Salzburg): "Ästhetische Bildung: Luxus, Erziehung oder Chance?“
19. Januar, 20 Uhr, Aula, Dr. Annekathrin Kohout (Freie Autorin): "Virtual Influencer: Beliebte Remediation einer unbeliebten Figur“
26. Januar, 20 Uhr, Aula, Dr. Stefan Wilsmann (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Bonn): "Im Stande sein – zur Bildsoziologie August Sanders“



Die Teilnehmer sind eingeladen, in einen kritischen Diskurs mit den Referenten einzutreten und aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen gemeinsam zu erörtern sowie Anregungen für die eigene Lebenswirklichkeit zu gewinnen. (PM)




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