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Nachricht vom 28.09.2022    

ABOM 2022 in Wissen: Großer Andrang schon zur Eröffnung

Von Katharina Behner

Schon zur Eröffnung der Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse ABOM im Kreis Altenkirchen herrschte großer Andrang. Rund 70 Aussteller aus den verschiedensten Branchen gaben vielen jungen Menschen zum 12. Mal im und rund um das Kulturwerk in Wissen einen Überblick über die Vielfältigkeit der Möglichkeiten und Chancen für ein zukünftiges Berufsleben.

Zur offiziellen Eröffnung wurde traditionell das "Grüne Band“ zerschnitten. Neben Veranstaltern und Initiatoren kamen IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting und Bürgermeister Berno Neuhoff (Mitte). (Fotos: KathaBe)

Wissen/Region. Endlich konnte die Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse (ABOM) am Dienstag und Mittwoch (27. und 28. September) wieder Live gehen und das an ihrer Geburtsstätte, dem Kulturwerk in Wissen. Federführend von der IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Koblenz, dem Arbeitskreis Schulewirtschaft, den Wirtschaftsjunioren Sieg-Westerwald und der Agentur für Arbeit organisiert, herrschte bereits am Eröffnungsabend reger Andrang. Viele interessierte Jugendliche waren zum großen Teil mit ihren Eltern gekommen, um sich ein Bild über die verschiedenen beruflichen Möglichkeiten und Chancen in der Region zu machen. Die wurden ihnen von rund 70 Aussteller aus den verschiedensten Branchen von Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistungen sowie aus den öffentlichen Verwaltungen, Schulen bis hin zur Universität an den jeweiligen Infoständen anschaulich präsentiert.

Aussteller haben sich "mächtig ins Zeug gelegt“
Neben Vertretern der Initiatoren waren Bürgermeister Berno Neuhoff, in seiner Eigenschaft als Gastgeber des Kulturwerks, IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting sowie der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Reuber zur offiziellen Eröffnung gekommen. Schirmherr der Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder Landrat Dr. Peter Enders. Silke Baudendistel, bei der die Fäden zur Organisation in der IHK Geschäftsstelle Altenkirchen zusammenlaufen, begrüßte die Aussteller und Besucher herzlich, genauso wie Berno Neuhoff. "Eine bessere Qualität und einen besseren Input können die Jugendlichen zum Start ins Berufsleben gar nicht bekommen“, sagte Neuhoff, der zudem betonte, die Aussteller hätten sich "mächtig ins Zeug gelegt“.

Und das bestätigten die vielen jungen Besucher. So berichtete Nina, sie besuche gerade die 10. Klasse. Auf der ABOM habe sie genau die richtigen Ansprechpartner gefunden, um sich über ihren Berufswunsch der Erzieherin zu informieren. Maksim (14) hingegen weiß noch gar nicht so genau, wo es ihn beruflich hinzieht und bestätigt: "Die ABOM zeigt mir, die Möglichkeiten auf, bis hin zum Dualen Studium“. Ebenfalls unter den jungen Gästen zu finden war die 22-jährige Sophie. Sie hat bereits ein Ausbildung gestartet, möchte sich aber gerne noch einmal umorientieren. Hier habe sie die Möglichkeit, sich über andere Berufsbilder und weitere Chancen zu informieren. Neben den Infoständen im und um das Kulturwerk gab es im Foyer zudem die Möglichkeit, sich an der Lehrstellen- und Studienbörse über aktuelle Berufsangebote und offene Stellen ein Bild zu machen.



Es geht darum, die jungen Menschen in der ländlichen Region zu halten
IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting zeigte sich begeistert. Das Kulturwerk sei mit der Angebotsvielfalt für die Schüler zur einer "Erlebnisstätte der regionalen Wirtschaft“ geworden, in der die Unternehmen den Kontakt zu den Jugendlichen und damit möglichen neuen Mitarbeitern suchen. Hier werde zudem deutlich, die "Hidden Champions“, international agierende Firmen, sitzen auch hier im ländlichen Raum. Es gehe darum, genau dies aufzuzeigen, damit die jungen Menschen in der Region bleiben.

Der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Reuber war überrascht, wie viele Schüler bereits am Eröffnungsabend gekommen waren und berichtet aus seiner Zeit der Berufsorientierung. Damals mussten noch Ordner mit mit Informationsmaterial gewälzt werden. Das habe sich deutlich verändert. Die vielen Aussteller zeigten "Besonderes“ und Praktisches. Vom Blutdruckmessen, bis hin zu Videopräsentationen und den Gesprächen der Aussteller mit ihren möglichen neuen Mitarbeitern auf Augenhöhe. Aus seiner Sicht solle der Besuch der ABOM Pflichtprogramm für jede Schule sein, um den Schülern die Möglichkeiten aufzuzeigen.

Und genau die besuchten am zweiten Tag die ABOM im und um das Kulturwerk. Mehrere hundert Schüler aus verschiedensten Schulen der Region kamen gut organisiert zu unterschiedlichen Zeiten, damit sich jeder umfassend über die Chancen und Vielfältigkeit seiner beruflichen Zukunft schlau machen konnte. Wie Hauptorganisation Silke Baudendistel berichtet, sei das gesamte Organisationsteam, Aussteller und Besucher sehr zufrieden. "Die Rechnung ist aufgegangen, wie geplant." (KathaBe)



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