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Nachricht vom 07.10.2022    

Feuerwehren des Landkreises Altenkirchen auf dem Weg nach Baden-Württemberg

Von Klaus Köhnen

Die Einheiten der freiwilligen Feuerwehren nehmen an einer Großübung in Mosbach (Baden-Württemberg) teil. Diese Übung dient der Aus- und Weiterbildung. Ein wichtiges Übungsziel ist es, dass die Kraftfahrer die Kolonnenfahrt üben können. Ein weiterer Punkt ist der Einsatz bei einer großflächigen Lage.

Fahrzeuge vor dem Gerätehaus Horhausen. (Bilder: kkö)

Horhausen. Am Freitag (7. Oktober) trafen sich die Teileinheiten des Landkreises, die zur Bereitschaft für die vorgeplante Überörtliche Hilfe gehören, am Gerätehaus Horhausen. Bereits 2018 wurde, auf der Ebene des Leitstellenbereiches Montabaur, die Einheit eingerichtet. Insgesamt handelt es sich hierbei um Teile der Feuerwehren aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Westerwaldkreis und dem Rhein-Lahn-Kreis. Ziel ist es, möglichst schnell und effizient auf die Anforderung von Unterstützung reagieren zu können. Wie in allen Bereichen der freiwilligen Feuerwehren und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen ist auch hier viel Zeit für Übungen aufzuwenden.

Die Bereitschaft wurde gestern (6. Oktober) mit einem sogenannten Voralarm alarmiert. Dieses Vorgehen dient dazu, dass die Mitglieder der Einheiten ihre Familien und natürlich die Arbeitgeber über die längere Abwesenheit informieren können. Durch die Struktur der Bereitschaft, hierzu gehört auch eine Schnelle Einsatzgruppe Verpflegung (kurz SEG-V), kann diese Einheit längere Zeit autark im Einsatzraum tätig werden. Die gesamte Logistik liegt hierbei in den Händen der Verantwortlichen auf Kreisebene. Geführt wird die Bereitschaft von einem der Brand- und Katastrophenschutz Inspekteure (BKI). Das sogenannte Vorkommando stellt die Berufsfeuerwehr Koblenz. Derzeit ist diese Bereitschaft die einzige in Rheinland-Pfalz.

Was erwartet die Einsatzkräfte vor Ort
Die Ausgangslage der Großübung stellt sich wie folgt dar: Im Bereich von 74821 Mosbach ist es zu einem schweren Erdbeben gekommen. Mehr als 50 Prozent der Gebäude sind bereits eingestürzt. Demzufolge sind viele Personen verletzt und teilweise verschüttet. Im Umfeld entstand ein größerer Waldbrand und es kam zu einem großflächigen Stromausfall. Weiteres sei derzeit nicht bekannt, so die Übungslage. Zur Unterstützung der örtlichen Kräfte wurden Einheiten der überörtlichen Hilfe aus anderen Bundesländern alarmiert. Die Anforderung für die Bereitschaft des Leitstellenbereiches Montabaur erfolgte über die ADD. Die Großübung findet auf dem Gelände der Training-Center Retten und Helfen GmbH (TCRG) statt. Hier stehen, auf einem ehemaligen Kasernengelände, vielfältige Übungsmöglichkeiten zur Verfügung. Unter anderem üben hier auch regelmäßig Rettungshundestaffeln. Die Trümmerlandschaft besteht aus teilzerstörten Gebäuden und bietet unzählige Übungsvarianten.




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Aus dem Landkreis Altenkirchen nehmen rund 35 Feuerwehrleute an der Übung teil. Hinzu kommt die SEG-V, die in eigener Verantwortung das „Schadensgebiet“ anfährt. Diese Kameradinnen und Kameraden kommen vom DRK Herdorf und sorgen für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Angesetzt ist diese Übung bis zum Sonntag (9. Oktober). In dieser Zeit, so Ralf Schwarzbach, BKI des Landkreises Altenkirchen, werden viele Szenarien auf die Einsatzkräfte zukommen. Durch die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal, bei der die Einheit bereits im Einsatz war, kann man davon ausgehen, dass auch die neuen Aufgaben gemeistert werden. Ralf Schwarzbach wünschte den Einsatzkräften viel Erfolg und gesunde Heimkehr. (kkö)


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