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Nachricht vom 23.10.2022    

CDU Friesenhagen besuchte Firma Alho-Systembau

In Begleitung des heimischen Landtagsabgeordneten Matthias Reuber und Elisabeth Röttgen (Verbandsgemeinderat Kirchen) besuchte der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Wildenburger Land die in Friesenhagen ansässige Firma Alho-Systembau.

Angelika Günther, Marko Grisse, Dr. Matthias Reuber, Wolfgang Günther, Christof Strahlenbach, Silke Ebach. (Foto: privat)

Friesenhagen. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie dieses Familienunternehmen aufgestellt ist“, zeigte sich Vorsitzender Matthias Mockenhaupt von der Leistungsfähigkeit der Firma, die mit insgesamt 1200 Mitarbeitern zu den europaweiten Marktführern der Branche gehört, beeindruckt. Während des rund zweistündigen Aufenthaltes wurden den Besuchern von Firmengründer Albert Holschbach und Geschäftsführer Marko Grisse sowohl die Arbeitsabläufe, als auch die derzeitige markttechnische Situation nähergebracht.

So ist die Auftragslage nach Aussage von Albert Holschbach sehr gut. Im Hauptwerk in Steeg werden durch circa 450 Mitarbeitern Gebäude wie Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Büro- und Wohngebäude gefertigt, womit Alho Systembau der größte Arbeitgeber in Friesenhagen ist. Wie bei dem Besuch der Gruppe deutlich wurde, beabsichtigt die Betriebsleitung weitgehende Maßnahmen in Sachen Klimaschutz, wie beispielsweise die Errichtung eines Hackschnitzel-Heizkraftwerks sowie Solar und Photovoltaik-Anlagen auf den Betriebsdächern.

Indes sieht sich die Geschäftsführung massiven Problemen im logistischen Sektor ausgesetzt, denn die geplante Betriebserweiterung durch den Bau einer neuen Produktionshalle und der Erhalt des Produktionsstandorts sind auch von der Verbesserung der Verkehrssituation abhängig, da die hergestellten Module als Schwertransporte über nicht genügend ausgebaute und teilweise schlechte Straßen zur Autobahn gebracht werden müssen. Das Problem sei der Politik und den zuständigen Behörden seit Jahren bekannt, die geplante Betriebserweiterung durch den Bau einer neuen Produktionshalle und der Erhalt des Produktionsstandorts sei aber vor allem von der Verbesserung der Verkehrssituation abhängig, erklärten Holschbach und Grisse.



„Wir müssen alles dafür tun, um dieses tolle Unternehmen hier zu erhalten, ein Ausbau, noch dazu mit zukunftsweisender Energie- und Produktionstechnologie, würde darüber hinaus der gesamten Region zugutekommen, sie sichert und schafft Arbeitsplätze und die Firma Alho und deren Produkte sind eine Marke, die in ganz Europa für Qualität und Zuverlässigkeit steht“, sagte Landtagsabgeordneter Matthias Reuber zum Schluss des Besuches. „Es geht nicht, dass der notwendige Ausbau der Straßen vom Verkehrsministerium weiter verschleppt wird. Ich werde mich in Mainz dafür einsetzen, dass nunmehr schnellstmöglich die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass für die Firma Alho auch verkehrstechnisch die Bedingungen geschaffen werden, die sie benötigt, um ihre Container von Friesenhagen aus nach ganz Europa und in die Welt zu transportieren“, so Reuber.

Sowohl die Firma selbst als auch er können sich dabei auf die Unterstützung der Friesenhagener CDU verlassen, wie Vorsitzender Matthias Mockenhaupt versicherte: „Auch wir werden alles tun, um das in jeder Hinsicht zukunftsorientierte und für uns und die Region lebenswichtige Unternehmen und das Ansinnen unseres Landtagsabgeordneten nach Kräften zu unterstützen“. (PM)


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