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Pressemitteilung vom 18.11.2022    

SPD-Fraktion des Kreises Altenkirchen begrüßt Bemühungen um Hebammenzentrale

Die SPD-Fraktion hat die Kreisspitze um Prüfung gebeten, ob "von Amts wegen“ die Initiative ergriffen werden sollte, im Kreis oder mit den Nachbarkreisen eine vom Land geförderte "Hebammenzentrale“ zu implementieren. Darüber hinaus hat der Kreistag den Impuls der SPD aufgegriffen, eine Initiative zur Gründung einer Partnerschaft in der Ukraine auf den Weg zu bringen. Die SPD-Fraktion teilt jetzt mit, dass sie bei beiden Projekten mit den Bemühungen von Landrat Dr. Peter Enders "sehr zufrieden" ist.

In Sachen Hebammenzentrale hat die Verwaltung die Fühler ausgestreckt. (Symbolbild)

Altenkirchen. In Sachen Hebammenzentrale habe die Verwaltung mit dem zuständigen Ministerium, dem Landesverband der Hebammen und mit der Landrätin des Landkreises Vulkaneifel, Julia Gieseking, Kontakt aufgenommen und werde jetzt mit potenziellen Akteuren vor Ort und mit den Nachbarkreisen die Möglichkeiten ausloten. Dies habe der Landrat in der kürzlichen Sitzung des Kreisausschusses mitgeteilt, berichtet die SPD-Fraktion des Kreistages Altenkirchen. Fraktionsmitglied und Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler weist laut Pressemitteilung der SPD-Kreisfraktion darauf hin, dass es in der Region nicht darum gehe, geschlossene Geburtsstationen zu kompensieren. Vielmehr sollen die am Projekt beteiligten Hebammen vernetzt werden und in einem Bereitschafts- und Vertretungsdienst dafür sorgen, dass für Schwangere und Entbundene stets ein Ansprechpartner erreicht werden kann.

"Der Beruf der Hebamme – meist sind es Frauen – ist ohnehin sehr anspruchsvoll. Mit einem gelungenen Bereitschafts- und Vertretungssystem kann es gelingen, den Gebärenden eine durchgehende Ansprechpartnerin zu garantieren und gleichzeitig die teilnehmenden Hebammen ein Stück weit zu entlasten", sagt Bätzing-Lichtenthäler. "Wir sind dem Landrat schon jetzt sehr dankbar für seine Aktivitäten und würden uns freuen, wenn das Projekt zustande käme. Es ist gut, dass Bewegung in der Sache ist, weil der Mainzer Fördertopf sicher auch aus anderen Regionen nachgefragt wird", ergänzt Fraktionssprecher Bernd Becker.




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Die Suche nach einer Partnerregion in der Ukraine soll einerseits eingebettet sein in die Partnerschaft des Landes Rheinland-Pfalz mit einer übergeordneten Region in der Ukraine und andererseits in eine Linie gestellt werden mit der langjährigen Partnerschaft mit dem polnischen Landkreis Krapkowice in der Woiwodschaft Oppeln. In beide Richtungen habe der Landkreis Altenkirchen bereits die Fühler ausgestreckt und mit einer Delegation der polnischen Partner bereits Entwicklungsoptionen besprochen. Dazu habe der Landrat auch die Fraktionssprecher eingeladen und angekündigt, bei einem Gegenbesuch in Polen im kommenden Jahr den Fraktionen eine Beteiligungsmöglichkeit zu geben. Auch mit dieser Entwicklung zeigen sich die Genossen sehr zufrieden. "Die Kreistagsfraktionen – das hat sich bei dem Treffen mit der polnischen Delegation herausgestellt – waren bisher bei dieser Partnerschaft weitgehend außen vor. Dass sich das ändern soll, ist eine ausgesprochen gute Idee“, sagt Becker. (PM)


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