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Pressemitteilung vom 24.11.2022    

Gedenkgottesdienst des Hospizvereins Altenkirchen e.V.

Der Hospizverein Altenkirchen feierte am 4. November den in guter Tradition einmal jährlich stattfindenden ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Ev. Christuskirche. Eingeladen waren alle, sich in Gemeinschaft an einen Verstorbenen zu erinnern, um ihm auf diese Weise einen Platz in ihrer Mitte zu geben.

Hospizverein Altenkirchen
(Foto: PM)

Das Labyrinth zog sich als Thema "Wechsel-Pfade" durch den Gottesdienst. Kein Leben verläuft auf einer geraden Linie. Das uralte Symbol des Labyrinths kommt der Realität des Lebens sehr nahe. Seinem Pfad zu folgen heißt aufbrechen, loslassen, Wendungen annehmen, die Erkenntnisse der Mitte gewinnen und den Weg hinaus zu entdecken. Wer ein Labyrinth begeht, macht sich auf einen Weg der Wandlung. Ähnlich wie auf dem Weg in der Trauer. Es muss alles gegangen, alles erfahren sein.

Pfarrerin Gudrun Weber Gerhards ging in ihrer Ansprache mit hoffnungsvollen Gedanken auf das Labyrinth des Lebens und in der Trauer ein.
Die Anwesenden nahmen das Angebot gerne an, für ihre Verstorbenen ein ganz persönliches Licht anzuzünden. Der Hospizverein zündete ein besonderes Gedenklicht für Schwester Barbara Schulenberg an, die den Verein 2003 mit gegründet und seither auf vielfältige Weise unterstützt hat. Sie hätte federführend den 14. Gedenkgottesdienst mitgestaltet. Sie starb plötzlich und für alle unfassbar am 16. Oktober. So gehen auch die Mitwirkenden akut durch das Labyrinth der Trauer. Einfühlsam unterstützt wurde der Gottesdienst durch den Chor "TonArt" aus Wissen und den Organisten Klaus Recke.




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Ein jeder geht seinen eigenen Weg in der Trauer. Die spürbare Stille während des Gottesdienstes brachte dies zum Ausdruck.
Ein Dank spricht der Verein allen Mitwirkenden und Anwesenden aus, die sich auf das Erinnern eingelassen haben. (PM)


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