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Nachricht vom 21.10.2007    

Pankok-Ausstellung im Alten Zollhaus

Eine außergewöhnliche Ausstellung präsentiert die Wissener eigenART der Zukunftsschmiede der Verbandsgemeinde ab 2. November im Alten Zollhaus. Gezeigt werden Originalwerke von Otto Pankok (1893 bis 1966), eines der bekanntesten deutschen Künstler des vorigen Jahrhunderts.

mombour und rosenbaum

Wissen. 20 großformatige Kohlezeichnungen, meist Portraits, aber auch einige Landschaftsbilder, und etwa 30 Holzschnitte des bekannten Künstlers Otto Pankok (1883 bis 1966) sind vom 2. bis 30. November im Alten Zollhaus in Wissen zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung von Bürgermeister Michael Wagener im Rahmen einer Vernissage am Freitag, 2. November, um 19 Uhr.
Pankoks Werke sind geprägt von einer mitfühlenden Humanität. Er schuf überwiegend großformatige Kohlezeichnungen, mit denen er dem Betrachter, inspiriert durch seine Reisen nach Frankreich, Spanien und Jugoslawien, Menschen aller Altersstufen und Kulturkreise näherbringt. Vor allem in Jugoslawien fesselten ihn die Sinti und Roma und die Bedrängnis dieser Ethnien. Während der Nazidiktatur hatte Pankok Arbeitsverbot, seine Werke galten als "enartet".
Während der Ausstellung in Wissen werden Holzschnitte aus dem Nachlass Pankoks zum Verkauf angeboten. Die Holzschnitte wurden eigens für diese Ausstellung gedruckt und werden zwischen 100 und 300 Euro pro Exemplar kosten. Möglich geworden ist die Pankok-Ausstellung in Wissen durch den Bildhauer Arnold Morkramer (Bruchertseifen), der Kontakte zur Tochter Pankoks, Eva, pflegt und mit dem Künstler persönlich bekannt war. Morkramer wird bei der Ausstellungseröffnung anwesend sein, wie Georg Mombour und Susanne Rosenbaum vom Arbeitskreis Kultur der Zukunftsschmiede ankündigten.
Geöffnet ist die Pankok-Ausstellung donnerstags und freitags von 16 bis 20 Uhr, an den Samstagen von 14 bis 19 Uhr und an den Sonntagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt drei Euro, ermäßigt zwei Euro. Für weitere Auskünfte steht der Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Wiossen, Marco de Nichilo, Telefon 02742/939 135, E-Post: marco.denichilo@rathaus-wissen.de, zur Verfügung. (rs)
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Susanne Rosenbaum und Georg Mombour stellten jetzt im Alten Zollhaus die Otto-Pankok-Ausstellung der Öffentlichkeit vor. Foto: Reinhard Schmidt


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