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Pressemitteilung vom 05.12.2022    

Klimafolgenanpassungsmanagement wird gefördert – überregionales Vorzeigeprojekt der VG Kirchen kann starten

Der Klimawandel wirkt sich auf die Lebensbedingungen und die Gesundheit der Menschen aus, auch bei uns in Deutschland. Im Kirchener Rathaus möchte man sich auf den Weg machen, ein umfassendes und nachhaltiges Anpassungsmanagement für die Kommunen in der Verbandsgemeinde zu erstellen.

Bürgermeister Andreas Hundhausen und Fachbereichsleiter Tim Kraft halten den Förderbescheid in Händen. (Foto: VG Kirchen)

Kirchen. Ziel ist es, die Verwundbarkeit der natürlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Systeme gegenüber den Folgen des Klimawandels zu vermindern und neue Chancen zu eröffnen. Dabei soll ein besonderer Fokus auf die lokalen Besonderheiten gelegt werden.

Nachdem jetzt die Förderzusage des Bundesumweltministeriums eingetroffen ist, steht man in Kirchen in den Startlöchern. "Die umfangreiche Vorarbeit unseres Fachbereichs Kommunalentwicklung war erfolgreich. Wir als Verbandsgemeinde bekommen in den kommenden zwei Jahren ein überregionales Vorzeigeprojekt gefördert", freut sich Bürgermeister Andreas Hundhausen.

Tim Kraft, Leiter des Fachbereichs Kommunalentwicklung, erklärt, dass die Etablierung eines umfassenden Anpassungsmanagements eine gesamtkommunale Aufgabe sei, mit dem Ziel, für die Stadt und die Ortsgemeinden ein nachhaltiges Konzept mit konkreten Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels gemeinsam und systematisch zu erarbeiten. "Um Chancen und Risiken besser benennen zu können, brauchen wir eine entsprechende Wissensbasis", so Kraft. Hierbei sollen in einem transparenten Beteiligungsverfahren Entscheidungsgrundlagen erarbeitet und bereitgestellt werden, die es den verschiedenen Akteuren ermöglicht, Vorsorge zu treffen und die Auswirkungen des Klimawandels schrittweise in privates, unternehmerisches sowie behördliches Planen und Handeln einzubeziehen.



Diese Aufgabe soll zentral in der Verbandsgemeindeverwaltung gebündelt werden und gleichzeitig verwaltungsintern eine Wirkung entfalten. Es gehe darum, die Folgen des Klimawandels als Querschnittsaufgabe fachübergreifend und nachhaltig zu verankern, damit diese als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Anpassungsaktivitäten in allen Kommunen der Verbandsgemeinde Kirchen dienen könne.

Innerhalb der Verwaltung werde die Aufgabe durch einen Klimaanpassungsmanager beziehungsweise eine Klimaanpassungsmanagerin im Fachbereich "Kommunalentwicklung" als eigenes Sachgebiet bearbeitet. Dieser Fachbereich umfasse bereits Querschnittsaufgaben und habe eine enge Verbindung zur Stadt, den Gemeinden, Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen, so Kraft.

Abschließend erklären Hundhausen und Kraft, dass man nun verschiedene Handlungsfelder inhaltlich benannt und in der Bearbeitung habe. Diese würden jetzt noch im Verbandsgemeinderat im Detail vorgestellt. (PM)


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