Werbung

Pressemitteilung vom 03.01.2023    

Weeser zum Böllerverbot: "Das Problem ist der mangelnde Respekt"

Nach den Ausschreitungen und Übergriffen auf Polizei- und Feuerwehrkräfte in der Silvesternacht in Berlin, anderen Großstädten und auch in Betzdorf sind erneut Forderungen nach einem bundesweiten allgemeinen Böllerverbot aufgekommen. Die heimische Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser lehnt ein solches allgemeines Verbot ab.

Sandra Weeser vertritt eine klare Meinung zur Diskussion über das Böllerverbot. (Foto: Teresa Marenzi)

Region. Sandra Weeser zum Böllerverbot: "Die gezielten Angriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht sind entsetzlich und erschütternd. Ob Berlin oder Betzdorf - überall, wo Menschen Polizei- und Rettungskräfte attackieren, darf es null Toleranz geben. Gewalttäter müssen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Nach dem Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften drohen bei tätlichen Angriffen auf Sicherheitskräfte bis zu fünf Jahre Haft. Der rechtliche Rahmen ist gegeben und muss nun auch in vollem Umfang durchgesetzt werden. Ein generelles Böllerverbot ist allerdings nicht verhältnismäßig oder zielführend. Lokale Feuerwerksverbote können beispielsweise in bestimmten Zonen in Großstädten sinnvoll sein. Viele Menschen gehen aber auch sicher und verantwortungsbewusst mit Feuerwerk an Silvester um. Die Vorfälle zeigen vor allem, dass das Problem der mangelnde Respekt vor dem Staat, seinen Gesetzen und denjenigen, die diese durchsetzen, ist. Das lösen wir nicht, indem wir an Silvester den privaten Gebrauch von Feuerwerk generell deutschlandweit verbieten. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, wieder mehr Achtung und Respekt für die Blaulichtfamilie zu erreichen." (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Politik


Automatische Auszahlung des Kindergeldes ab 2027 geplant

Die Bundesregierung plant eine Reform, die viele Familien entlasten soll. Ab dem Jahr 2027 könnte das ...

Ein Notruf der Landräte aus Rheinland-Pfalz: "Wir Landkreise strampeln uns ab!"

In Mainz haben die Landrätinnen und Landräte von Rheinland-Pfalz mit einer symbolischen Fahrradaktion ...

CDU und SPD starten Sondierungsgespräche in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz beginnen heute die ersten Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD, um eine mögliche ...

Katrin Eder übernimmt Fraktionsführung der Grünen in Rheinland-Pfalz

Nach der Wahl gibt es bei den Grünen in Rheinland-Pfalz Veränderungen an der Spitze. Die bisherige Klimaschutzministerin ...

Jan Bollinger: Neuer Oppositionsführer der AfD in Rheinland-Pfalz

Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz steht fest, dass CDU und SPD voraussichtlich zusammenarbeiten ...

Weitere Artikel


Imkern lernen mit der Kreisvolkshochschule

Die Bienenhaltung gewinnt nahezu täglich an Beliebtheit. Doch Imkern will gelernt sein. Am 10. Januar ...

Chaos im Ärztlichen Bereitschaftsdienst im Westerwaldkreis: Hendrik Hering rügt Kassenärztliche Vereinigung

Ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) schuld an den Lücken in der hausärztlichen Versorgung im Westerwaldkreis? ...

Plötzlich steht man vor dem Nichts: Spendenaufruf für die Brandopfer von Rennerod

Einen solchen Start in das neue Jahr wünscht man seinem ärgsten Feind nicht: Es war der blanke Horror, ...

Neujahrsempfang beim VdK Horhausen-Oberlahr

Der VdK-Ortsverband Horhausen-Oberlahr lädt zur Begrüßung des neuen Jahres auch interessierte Nichtmitglieder ...

Es heißt nicht mehr "Krankenschwester" - Versammlung des Ausbildungsverbundes Pflege

Kürzlich trafen sich die Mitglieder des Ausbildungsverbundes Westerwald Pflege zur Mitgliederversammlung ...

Blick zurück: Wendlinger Familie beim "Hondag"

Beim „Hondag“ ließ man es sich nach all der harten Arbeit auf den Bauernhöfen einmal gut gehen. Ein Bild ...

Werbung