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Pressemitteilung vom 18.01.2023    

Achtung, Betrug! Täuschend echte Phishing-Mails im Umlauf, Verbraucherschützer warnen

Vorsicht ist geboten! Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) warnen vor betrügerischen Phishing-Mails, die aussehen, als kämen sie von der Hausbank. Mit täuschend echt aussehenden Mails versuchen Kriminelle, persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter oder Transaktionsnummern abzugreifen.

(Symbolfoto)

Mainz. In aktuellen Phishing-Mails fordern angeblich die Deutsche Bank oder die Volksbank dazu auf, das neue Web-Sicherheitssystem oder die Kontoinformation zu aktualisieren. Mit einem Link in den fingierten Nachrichten führen sie auf professionell gestaltete Internetseiten, auf denen persönliche Daten eingegeben werden sollen.

In anderen Mails wird angeblich im Namen der DKB zu einer Verifizierung des Kontos aufgrund von "unregelmäßiger Aktivitäten im Zusammenhang mit einer Kreditkarte" aufgerufen oder es wird die Aktualisierung der Kundendaten gefordert, damit das Bundesministerium der Finanzen eine Überweisung tätigen könne. Auch in diesen Fällen ist ein Link beigefügt. In allen Fällen ist äußerste Vorsicht geboten.

Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt raten, keine Links in verdächtigen Mails anzuklicken und keinen Anhang zu öffnen, sondern einen Plausibilitätscheck zu machen, mit dem Phishing-Mails entlarvt werden können:
Fehlerhaftes Deutsch und Grammatikfehler im Text können auf den Einsatz von Übersetzungsdiensten hinweisen.
Viele Phishing-Mails sind in Englisch oder Französisch verfasst.
Oft fehlt eine persönliche Anrede; manche Phishing-Mails enthalten aber auch eine persönliche Ansprache.
Viele Phishing-Mails fordern dazu auf, innerhalb kürzester Zeit zu reagieren. Gleichzeitig drohen sie mit negativen Konsequenzen wie der Sperrung eines Online-Zugangs.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man persönliche Daten wie PIN und TAN eingeben soll. Banken schreiben ihren Kunden niemals E-Mails, in denen sie nach PIN-Codes oder anderen Zugangsdaten fragen.
In keinem Fall sollten Datei-Anhänge unerwarteter E-Mails geöffnet werden, denn diese enthalten oft Viren oder andere Schadsoftware.
Auch Internetlinks in E-Mails sollten am besten nicht angeklickt werden. Sie könnten auf gefälschte Seiten führen. Besser ist es, die Internetseite selbst aufzurufen, indem die Adresse in den Browser eingetippt wird.
Auch, wenn die E-Mail noch so gut gemacht ist: Es könnte auch ein Betrugsversuch sein. Im Zweifelsfall auf anderem Wege, beispielsweise durch einen Anruf bei der Bank, nachfragen.




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Der Phishing-Radar der Verbraucherzentrale informiert kontinuierlich über aktuelle Phishing-Betrugsmaschen.

Weitere Informationen rund um das Thema Phishing bietet die Verbraucherzentrale.

Weitere Informationen gibt es bei der Beratung der Polizei.

(PM)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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