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Pressemitteilung vom 27.01.2023    

Gedenken an den Holocaust: "Aus der Vergangenheit lernen - Zukunft schützen"

Schüler läuten die Daadener Friedensglocke zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Kurz vor Sonnenaufgang wurden drei Flaggen (Bundesrepublik Deutschland, Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf) vor der Hermann-Gmeiner-Realschule plus auf Trauerbeflaggung gesetzt.

Trauerbeflaggung vor der Schule. (Foto: Lars Limbach)

Daaden-Herdorf. Durch die Trauerbeflaggung war jedem deutlich, dass es sich heute um einen besonderen Gedenktag handelte. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers (KZ) Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des NS-Regimes. Deshalb erinnert dieser Tag an den Holocaust und alle Opfer des Nationalsozialismus.

In der Bundesrepublik wird an diesem Tag an öffentlichen Gebäuden Trauerbeflaggung gesetzt. So auch vor der Schule. Ebenso waren dieser Gedenktag und die damit verbundenen Schicksale Thema im Unterricht. Mit einer kleinen Zeremonie gedachten am 27. Januar Schüler der Opfer des Holocausts und des Nationalsozialismus. Aufgerufen dazu hatte die Geschichts-AG. Mit 20 Doppelschlägen ihrer Friedensglocke wurde zum Gedenken, aber auch zur Wachsamkeit gemahnt, damit sich gerade in unseren unruhigen Zeiten die Geschichte nicht wiederholt.




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Die Schüler schließen sich den Gedanken unseres Bundespräsidenten (Frank Walter Steinmeier, 2020) an: "Wir tun es, um der Opfer zu gedenken, aber wir tun es auch für unsere, für eine gemeinsame Zukunft. Es ist eine Pflicht, aber auch eine Verantwortung. Wir übernehmen sie von jenen, die den Schrecken noch erlebt haben und deren Stimmen weniger werden. Die größte Gefahr für uns alle geht vom Vergessen aus. Davon, dass wir uns nicht mehr daran erinnern, was wir einander antun, wenn wir Antisemitismus und Rassismus in unserer Mitte dulden. Wir müssen unsere Sinne wachhalten, Vorurteile und Verschwörungstheorien erkennen und ihnen mit Vernunft, Leidenschaft und Entschiedenheit entgegentreten. (…) Das Gedenken an die Opfer der Shoah übersetzt sich für die Zukunft in ein ‚Niemals wieder‘. Darin liegt unsere Verantwortung, die bleibt." (PM)


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