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Nachricht vom 20.02.2023    

Zum Jubiläum der KG Altenkirchen zog der Karnevalszug wieder durch die Kreisstadt

Von Klaus Köhnen

Bereits um die Mittagszeit machten sich Gruppen am Sonntag (19. Februar) auf den Weg nach Altenkirchen. Am Aufstellort in der Rathaus- und Siegener Straße trafen sich die Wagen und Gruppen. Nicht nur hier wurde es zeitweise eng, bis alle ihren Platz gefunden hatten.

Die Bürgermeister der Stadt und der Verbandsgemeinde sowie MdL Matthias Reuber auf dem Wagen der KG (Bilder: kkö)

Altenkirchen. Am Sonntag (19. Februar) waren bereits lange vor dem Start des Zuges mehrere tausend begeisterte Zuschauer in die Stadt gekommen. Die Straßen waren voll und allen merkte man die Freude an, dass das Warten endlich vorbei war. Besonders eng wurde es im Bereich der unteren Fußgängerzone und an der Kreuzung Kölner Straße zur Koblenzer Straße. Hier warteten zahllose Besucher, natürlich besonders die Kinder, auf die Ankunft der Gruppen und Wagen. Wie in den Jahren zuvor empfingen in der Bahnhofstraße zwei Moderatoren, nämlich Jörg Witt, Sitzungspräsident und Marco Schütz vom WSN die Zugteilnehmer und stellten diese vor. Den Schluss bildete der Festwagen der KG Altenkirchen, auf dem VG Bürgermeister Jüngerich, Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz und Matthias Reuber (MdL) die Karnevalisten unterstützten.

Die 32 teilnehmenden Gruppen, teilweise mit großen Wagen sowie die Zugleitung und Frank Jacobi von der Feuerwehr Altenkirchen setzten sich fast pünktlich in Bewegung. Bereits in der Fußgängerzone (Wilhelmstraße) wurde der Zug von zahlreichen Jecken lautstark begrüßt. Die Rufe nach Kamelle schallten durch die Straße und wurden von den Karnevalisten erfüllt. Für die großen Festwagen wurde es an den Einmündungen eng, aber die Wagenengel und weitere Kräfte sorgten für den reibungslosen und unfallfreien Ablauf.



Bereits vor der Ankunft des Zuges gab es bei den Wiedbachtaler Sportfreunden kühle Getränke. Marco Schütz freute sich über den großen Andrang, ist doch der Erlös für die Jugendabteilung bestimmt. Wie immer sorgte die Bahnlinie für kurze Unterbrechungen im Zugablauf, was der Freude aber keinen Abbruch tat. Die Sicherheit im und am Zug gewährleisteten auch in diesem Jahr der DRK-Ortsverein mit 23 Helfern sowie einem Notarzt und die Freiwillige Feuerwehr mit Kräften rund 70 Kräften aus sechs Einheiten. Die Polizei Altenkirchen, unterstützt durch Kräfte der Bundespolizei und des Ordnungsamtes, war präsent.

Leider hatte der Wettergott kein Einsehen, nach der Hälfte des Zugweges gab es einen kräftigen Regenschauer. Davon ließen sich aber weder die Teilnehmer noch die Zuschauer beeindrucken. Sofort hinter dem letzten Wagen des Umzuges folgten die Mitarbeiter der Stadtreinigung. Diese waren mit zahlreichen Kräften tätig, um die Spuren des närrischen Frohsinns zu beseitigen. Im Anschluss fanden viele Zuschauer und Zugteilnehmer den Weg in das Zelt zur "After Zug" Party, die wieder von Festwirt Michael (Muli) Müller und seinem Team organisiert wurde. (kkö)


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