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Pressemitteilung vom 26.02.2023    

Selbsthilfegruppe für introvertierte Menschen im Westerwald

Introvertierte Menschen haben es in der Gesellschaft oft nicht leicht. Meist stehen die "Lauten" und Extrovertierten im Vordergrund. Dabei werden die "Zurückgezogenen" leicht übersehen oder in eine bestimmte Ecke gedrängt. Aus eigener Erfahrung heraus gründete eine Westerwälderin eine Selbsthilfegruppe zum Thema Introvertiertheit und möglichen Folgeerscheinungen.

(Symbolbild: pixabay)

Westerburg. Introvertierte meiden oftmals Veranstaltungen oder Ansammlungen von Menschen oder nehmen eher passiv daran teil. Sie reagieren häufig empfindsamer als andere auf äußere Einflüsse. Auch alltägliche Kontakte, der berufliche Alltag oder etwa Feste können für Introvertierte mit größerer Anstrengung verbunden sein. "Kontakte zu anderen Menschen sind Introvertierten sehr wichtig. Dennoch verbringen sie ihre Zeit gerne allein oder in ruhiger Umgebung", so die Gründerin der Gruppe.

Dass dies bei Bekannten, Arbeitskollegen oder auch der Familie nicht immer auf Verständnis stößt, weiß die Gruppengründerin aus eigener Erfahrung. "Durch ihre zurückhaltende Art werden Introvertierte mitunter als arrogant, seltsam, schüchtern oder langweilig wahrgenommen. Im sozialen Umfeld erscheinen sie zuweilen reserviert oder gar desinteressiert. Manchmal stehen Fragen im Ram wie: "Was ist denn mit der los?", berichtet die Gruppengründerin.

"So etwas mitzubekommen ist eine schmerzvolle Erfahrung und kann einen ungesunden Kreislauf in Gang setzen, wenn aus dem Bedarf nach Ruhe und einer vertrauten Atmosphäre tatsächlicher Rückzug und soziale Isolation wird", so die Gründerin weiter.



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Was soll in der Selbsthilfegruppe erreicht werden?
"In der Selbsthilfegruppe möchten wir uns gegenseitig dabei unterstützen, uns als richtig, so wie wir sind wahrzunehmen." Im Austausch mit anderen Betroffenen wollen wir uns wieder auf uns selbst besinnen. Auch die leisen Stimmen zählen." Einem Abrutschen in Einsamkeit, stilles Leiden oder gar Soziale Phobie soll vorgesorgt werden. "Dafür möchten wir einen positiven und gelassenen Umgang mit der Situation erlernen und beibehalten und damit unsere psychische Widerstandskraft stärken."

Das Gründungstreffen findet am 21. März um 17 Uhr statt. Treffpunkt ist der Pari-Treff in der Selbsthilfekontaktstelle "WeKISS" am Marktplatz 6 in Westerburg. Die Teilnahme ist kostenlos und vertraulich. Weitere Informationen bei der Selbsthilfekontaktstelle "WeKISS" unter 02663 - 2540 oder info@wekiss.de. (PM)



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