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Nachricht vom 07.03.2023    

Spenden unterstützen: Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth sammelten fast 300.000 Euro

Von Klaus Köhnen

300.000 Euro zur Unterstützung von schwerkranken Kindern und ihren Familien: Diese stolze Summe haben die Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth im letzten Jahr gesammelt und das Geld nun in einem symbolischen Akt übergeben. Von den Spenden profitieren 40 Familien und mehrere Einrichtungen und Gruppen, die wiederum selbst wertvolle Unterstützungsarbeit leisten.

Den Organisatoren gelingt es immer wieder, attraktive Preise zu verlosen. (Symbolbild/kkö)

Gieleroth. Der Zweck der Kinderkrebshilfe Gieleroth ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert die Unterstützung von Familien, in denen Kinder von schweren Erkrankungen betroffen sind. Einrichtungen und Kliniken werden durch den Verein ebenfalls gefördert. Traditionsgemäß ist das Bürgerhaus in Gieleroth der Ort, an dem die Spenden symbolisch übergeben werden. Leider konnten die Vorsitzende Jutta Fischer und ihr Mann Ullrich aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen. Schwiegertochter Ramona Fischer und Vorstandsmitglied Desiree Rumpel übernahmen stellvertretend diese Aufgabe. Bevor die Scheckübergabe begann, dankten beide den Spendern, Unterstützern und Helfern des Vereins. Die Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth unterstützen derzeit rund 40 Familien.

Der fünfjährige Ali Yilderim, selber an Multisystematrophie erkrankt, nahm den Scheck über 194.686,62 Euro stellvertretend entgegen. Dieser Betrag wird auf die unterstützten Familien aufgeteilt. Wie in jedem Jahr konnte sich der Elternverein Gießen über eine Spende (33.000 Euro) freuen. Die Vertreter des Elternvereins, Andreas Hölzle, Mirja Niederhäuser sowie Elsbeth und Werner Seim, nannten die Finanzierung von Mitarbeitern als Zweck für die Zuwendung. Das Palliativteam aus Siegen, vertreten durch Dr. Markus Linke, erhielt 10.000 Euro, die für die Teamausbildung eingesetzt werden. Für das Palliativteam Gießen gab es denn gleichen Betrag.



Das Ronald McDonald Haus in Sankt Augustin, das der Verein seit langer Zeit unterstützt, erhielt 7.000 Euro. Hiermit sollen ein Bobbycar-Parcours und ein Hochbeet errichtet werden. Großen Beifall erhielt die junge Lotta. Sie ist durch ihre Erkrankung auf den Rollstuhl angewiesen. Lotta konnte für das Haus Pumuckl in Hattert eine Spende in Höhe von 7.000 Euro entgegennehmen. Mit dieser Spende wird es möglich, dass dort eine Wohngruppe für sieben Menschen mit Handicap eingerichtet werden kann. Das Rahmenprogramm gestalteten der Nachwuchs aus dem Tanzstudio Dance Point und der Kinderchor aus Ingelbach. (kkö)


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