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Nachricht vom 19.08.2011    

Demonstration für eine sichere Notarztversorgung

Am Sonntag, 21. August, ab 15 Uhr wird in Kirchen für eine sichere Notarztversorgung im Landkreis Altenkirchen demonstriert. Die Genehmigung der Kreisverwaltung liegt vor. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Kaufland-Parkplatz, die Abschlusskundgebung wird im Bereich Bahnhof stattfinden.

Immer häufiger bleiben die Notarztwagen stehen, weil die Dienste abgemeldet sind. Für eine sichere Notarztversorgung soll am Sonntag in Kirchen demonstriert werden. Foto: Helga Wienand

Kreis Altenkirchen. Der Aktionskreis "Kein Notarzt" hat zur Teilnahme an der Demonstration für eine sichere Notarztversorgung aufgerufen. Am Sonntag, 21. August, um 15 Uhr wird ab dem Parkplatz Kaufland der Demontrationzug starten. Im Bereich Bahnhof Kirchen soll die Abschlusskundgebung stattfinden.
Karsten Geis, gebürtiger Wissener, und Vater von zwei Kindern, erläuterte im Gespräch, dass es nach dem tragischen Geschehen um den Unfall in Freusburg, wo es keinen Notarzt im Kreis gab, die Situation auf besondere Weise ins Bewusstsein gerückt ist. "Ich will so etwas nie erleben", sagte Geis. "Wenn ich mir vorstelle, dass eines meiner Kinder mal schwer verletzt ist und es kommt kein Notarzt, unfassbar", so der Familienvater.
Über die Internetplattform "Wer-kennt-wen" gab es eine rege Diskussion und eine Gruppe entstand. Zum Aktionskreis "Kein Notarzt" gehören neben Karsten Geis, Horst Feist, Olaf Dietze und Dieter Hähnel, die auch die Genehmigungsverfahren für die Demonstration beantragten.
Man entschied sich für den Standort Kirchen für die erste Demo, weitere sollen folgen. Das Thema "Notarztversorgung" betreffe alle Menschen im Landkreis, man sei viel zu lange hingehalten und beruhigt worden, meinte Geis. (hw)


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