Werbung

Pressemitteilung vom 11.03.2023    

Rüddel ist für Humanität und Ordnung in der Asyl- und Flüchtlingspolitik

"Den Vorschlag zur Gründung einer Bundesagentur für Einwanderung, einer ‚Work-and-Stay‘-Agentur begrüße ich und halte ihn, auch mit Blick auf die Situation in meinem Wahlkreis, für gleichermaßen wichtig, wie richtig. Künftig ist es unbedingt erforderlich, Asylverfahren und die Einwanderung von Fachkräften organisatorisch klar voneinander zu trennen", erklärt Erwin Rüddel.

Erwin Rüddel. Foto: privat

Region. Der CDU-Parlamentarier weist darauf hin, dass Deutschland seit Jahren seine humanitäre Pflicht gegenüber Flüchtigen auf herausragende Weise erfüllt. Gleichzeitig müsse aber erkannt werden, dass immer mehr Kommunen inzwischen an ihr Limit geraten. Flächendeckend fehle es an Wohnraum, Ärzten, Lehrern, Kitaplätzen und vielem mehr.

"Die derzeit ungeordnete und ungebremste irreguläre Migration gefährdet auch in unserer Region den gesellschaftlichen Rückhalt für die humanitäre Verantwortung Schutzsuchenden zu helfen. Damit die Integration tatsächlich Schutzbedürftiger gelingen kann, muss die irreguläre Migration schleunigst verringert werden.

Flüchtlinge brauchen unsere Unterstützung und Hilfe. Um Einwanderer hingegen in den Arbeitsmarkt zu bringen, müssen wir aktiv werden, damit sie als Fachkräfte nach Deutschland kommen", konstatiert Rüddel.

Das Verwaltungsverfahren für beide Personengruppen sei grundlegend unterschiedlich: "Bei Asylbewerbern steht eine rechtsstaatliche Entscheidung über ein Bleiberecht im Vordergrund. Bei der Gruppe der Fachkräfte hingegen müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, damit sie sich gezielt für den Weg zu uns nach Deutschland entscheiden."

Wie der Abgeordnete weiter anmerkt, bedarf es dafür einer organisatorischen Trennung zwischen Asylverfahren und Einwanderung. Deshalb mache der Aufbau einer neuen zentralen Einwanderungsagentur, um die Fachkräfteeinwanderung endlich zu beschleunigen, umso mehr Sinn. Damit werde die unverzichtbare Trennung zwischen der Asylmigration und der Arbeitsmigration institutionalisiert.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Gruppenleitung (m/w/d) Vollzeit in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Gruppenleitung Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Hilfskraft (m/w/d) Wohnstätte Flammersfeld

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Hauswirtschaftskraft (m/w/d) für Wohnstätte

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Rüddel erinnert daran, dass allein im vergangenen Jahr 2022 in Deutschland 244.000 Asylanträge gestellt wurden, wodurch die faktischen Aufnahmekapazitäten vielerorts an ihre Grenzen stoßen. Um der humanitären Verantwortung gegenüber Schutzberechtigten gerecht zu werden, seien wirksame Maßnahmen zur Steuerung und Begrenzung von irregulärer Migration unabdingbar.

Das BAMF und die kommunalen Ausländerbehörden sollten sich zukünftig auf die Gruppe der Asylbewerber konzentrieren. "Bei der Einwanderung von Fachkräften kann eine neue Bundesagentur für Einwanderung helfen. Fachkräfte erhalten so Service aus einer Hand: Von der Arbeitsplatzvermittlung, der Prüfung der Voraussetzungen für die Einreise, über das nötige Visum bis hin zum Aufenthaltstitel nach Ankunft in Deutschland", betont der Christdemokrat.

Die Trennung zwischen Asylverfahren und Einwanderung bedeute auch, dass ein Spurwechsel oder gar "Wahlfreiheit" zwischen Asylverfahren und Erwerbsmigration grundsätzlich nicht mehr notwendig ist. "Für die Erwerbsmigration sind die Rahmenbedingungen gesetzlich festgelegt - insbesondere die Voraussetzung bestimmter Qualifikationen. Die hilft bei der Fachkräftezuwanderung und gleichzeitig werden die Asylverfahren schneller und besser gesteuert bis zu gegebenenfalls auch der Abweisung", bekräftigt Erwin Rüddel. (PM)


Lokales: Altenkirchen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Politik


Termin verschoben: Johannes Behner lädt zum Feierabendgespräch nach Rennerod ein

Die zweite Gesprächsrunde "Klartext - Das Feierabendgespräch" mit dem Landtagsabgeordneten Johannes Behner, ...

Protest gegen Basaltabbau: "Nauberg soll Naturschutzgebiet bleiben"

Ein breites Bündnis aus Politik, Naturschutz und Zivilgesellschaft aus den Kreisen Altenkirchen und Westerwald ...

Ellen Demuth lobt Reformen bei BAföG und Meisterförderung

Der Deutsche Bundestag hat diese Woche über zwei bedeutende Reformen beraten, die sowohl Studierende ...

Tagungen in Siegen beleuchten Einfluss digitaler Medien auf geopolitische Konflikte

Was Menschen über Kriege, Machtverschiebungen und internationale Konflikte wissen, basiert längst nicht ...

Ellen Demuth begrüßt Reform der Notfallversorgung

Die Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth (CDU) sieht in der beschlossenen Reform einen Schritt zu einer ...

Grüner Abend: Wie Naturschutz vor Ort helfen kann

Beim Grünen Abend in Wissen hat Michelle Haas über die Folgen des Klimawandels und den Verlust der Artenvielfalt ...

Weitere Artikel


Kleidertausch in Altenkirchen

Nach dem Erfolg der letzten beiden Kleidertauschpartys in der Jugendkunstschule Altenkirchen, findet ...

Umgestürzte Bäume und ein Unfall im Dienstgebiet der Polizei Betzdorf

Im Dienstgebiet der Polizei Betzdorf kam es am Freitag (10. März) in den frühen Abendstunden aufgrund ...

Das Gesamtpaket passt: Anlagenbau Böhmer GmbH entschied sich für Standort Charlottenhütte

Einer betrieblichen Standortverlegung geht häufig ein umfassender Abwägungsprozess voraus: Was spricht ...

Neue LEADER-Region Westerwald-Sieg startet zum 1. Juli

Der Countdown für den Start der neuen LEADER-Förderperiode (2023-2029) für die Region Westerwald-Sieg ...

Nach Habeck-Vorschlag zu Öl- und Gasheizungen gibt es heftige Diskussionen

Der Einbau von neuen Öl- und Gasheizungen soll ab 2024 verboten werden - zumindest, wenn es nach dem ...

Landkreis und Tibetfreunde Westerwald zeigen sich solidarisch mit Tibet

Die Tibet-Initiative Deutschland ruft Städte, Gemeinden und Landkreise Jahr für Jahr auf, am 10. März, ...

Werbung