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Pressemitteilung vom 14.03.2023    

Ortsgemeinden entwickeln als "Klima-Wandeldörfer" eigene Maßnahmen

Bürgermeister aus der Region haben sich im Rahmen der "Klima-Wandeldörfer“ am Samstag (11. März) getroffen, um sich über die Möglichkeiten von kommunalen Klimaschutz-Netzwerken auszutauschen. Verbandsbürgermeister Fred Jüngerich betonte, wie wichtig der Klimaschutz für die kommunale Familie sei und forderte alle Beteiligten auf, mitzumachen.

Die Veranstaltung in Heupelzen war sehr gut besucht. (Foto: g.r.i.p.s.)

Heupelzen. Das neue Bürgerhaus in Heupelzen war gut besucht, als die Teilnehmer den Vorträgen über kommunalen Klimaschutz folgten. Das g.r.i.p.s.-Büro lud zur Veranstaltung der "Klima-Wandeldörfer“ nach Heupelzen, gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister Rainer Düngen und der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Fred Jüngerich betonte gleich zu Anfang, dass sich der Klimawandel nicht wegdiskutieren lasse: "Nun sind wir alle gefordert: Die Verbandsgemeinde, die Gemeinden und auch alle Bürger und Gewerbetreibende können etwas tun“. Er verwies auf das Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde und regte die Ortsgemeinden an, sich als "Klima-Wandeldorf“ daran aktiv zu beteiligen.

Judith Gondorf vom g.r.i.p.s. skizzierte das Konzept der Klimaschutz-Netzwerke und verwies auf diese niedrigschwellige Methode, als Ortsgemeinde mitzumachen. Das Besondere an den "Klima-Wandeldörfern“ sei, dass Ortsgemeinden eigene Maßnahmen entwickeln und von der Idee bis zur Verwirklichung verfolgen können. Sie warb eindrücklich dafür, den Bürgern eine Plattform für ihr Engagement zu bieten, um selbst ausgewählte Klimaschutzprojekte umzusetzen. Das entlaste auch die Gemeinderäte und führe zu vielen kleinen Aktionen.




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Im Anschluss stellte Dr. Rudolf Rabe vom Netzwerk Blühende Landschaft verschiedene Möglichkeiten für kommunale Artenschutzprojekte vor. Auch hier waren es vor allem viele kleine Schritte, die alle selbst machen können, aber im Netzwerk einfach eine größere Wirkung entfalten.

Nach den Vorträgen diskutierten die Gäste über Chancen und Schwierigkeiten des kommunalen Klimaschutzes. Während einerseits die Gesetze noch nicht darauf ausgelegt seien, viel Solarstrom zu produzieren, gebe es andererseits hohe Fördermöglichkeiten gerade für kleine Kommunen wie das landesweite Klimaschutzprogramm KIPKI oder auch Mittel aus dem LEADER-Fördertopf. Man erhoffe sich eine schnelle Entbürokratisierung für den Bau von Photovoltaik-Anlagen, wie von der Bundesregierung angekündigt, möchte aber die Planung von Maßnahmen nicht bis dahin aufschieben. Rainer Düngen betonte am Ende der Veranstaltung, dass die "Klima-Wandeldörfer" gerade deswegen attraktiv für Ortsgemeinden seien, weil sie Gemarkungsgrenzen überwinden und bessere Vernetzung schaffen können. (PM)


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