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Nachricht vom 28.03.2023    

IGS in Hamm und Geopark Westerwald-Lahn-Taunus schlossen Kooperationsvereinbarung

Von Klaus Köhnen

Am Dienstag (28. März) trafen sich Vertreter von Geopark Westerwald-Lahn-Taunus und die Schulleitung der IGS Hamm zur offiziellen Ernennung der IGS zur Geopark-Schule. Andrea Brambach-Becker konnte neben Michael Volkwein, Laura Haimerl und Jan Bosch vom Geopark viele Lehrer der Schule begrüßen.

Gruppenbild am "Zeitstrahl" (Bilder: kkö)

Hamm. Als zweite Schule im Kreis Altenkirchen, die erste war die Glück-Auf Grundschule in Güllesheim, wird in Hamm nun in mehreren Schulfächern der Geopark eine Rolle spielen. Michael Volkwein erläuterte den Gedanken des Geoparks. "Es handelt sich um insgesamt rund 3.800 Quadratkilometer Fläche, die sich über mehrere Landkreise erstreckt. Hierzu gehören der Landkreis Altenkirchen, der Lahn-Dill-Kreis, der Westerwald-Kreis, der Kreis Limburg-Weilburg und die Stadt Diez sowie die Verbandsgemeinde Asbach. Gegründet wurde der Geopark im Jahre 2010 und zeigt an unterschiedlichen Standorten die Entwicklung der Region." Die Entwicklung hänge natürlich immer mit den Bodenschätzen zusammen. Davon gab und gibt es in dem Bereich, der sich über zwei Bundesländer erstreckt, einiges zu erkunden, so Volkwein.

So sei es im Landkreis Altenkirchen der Abbau von Eisenerz und im Westerwald-Kreis die Gewinnung von Ton gewesen. Beides zähle aber zur wirtschaftlichen Entwicklung im Westerwald dazu. Die eher landwirtschaftlich geprägten dörflichen Strukturen erfuhren teilweise große Entwicklungen. Es gehe, so Volkwein weiter, aber auch darum, dass die heimische Bevölkerung mehr über die Gegend, in der sie lebt, erfahre. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die touristische Nutzung der Ressourcen. Hier könne man auf viele Besucherbergwerke und Museen verweisen, erläutert Volkwein. Die Zusammenarbeit mit Schulen solle für beide Seiten nutzbringend sein, so die Lehrer. Man könne viele unterschiedliche Bereiche in den Fächer einbauen. Dies müsse sich aber entwickeln, um dann fester Bestandteil des Unterrichts zu werden, sagt die Leiterin der IGS, Andrea Brambach-Becker.



Neben den Geopark-Schulen gibt es noch sogenannte Geo-Punkte. Dazu zählen der Alvensleben-Stollen in Burglahr und der Förderturm der Grube Georg in Willroth. In absehbarer Zeit, so Volkwein, wird auch das Raiffeisen Museum dazu gehören. Weitere Planungen gibt es für die Walzwerkindustrie in Wissen und das dazu gehörende Umfeld. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Information über und das Erleben der Region, in der man lebt, immer wieder spannende Seiten aufzeigt. Die Lehrkräfte der IGS erstellen derzeit eine Planung, in welchen Fächern diese Themen eingebaut werden können. (kkö)


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