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Pressemitteilung vom 20.04.2023    

Friedenstour: Hermann Reeh fährt 5. Etappe von Burg Vogelsang zu Misereor in Aachen

Am 21. September (Weltfriedenstag) startete Hermann Reeh aus Steinebach eine Friedenstour unter dem Motto "Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor“. Reeh fuhr auf den Spuren des "Westfälischen Friedens“ von Osnabrück nach Münster. Weitere Etappen waren von Köln nach Bonn, von Bonn nach Kall und von Kall nach Burg Vogelsang. Seine 5. Etappe führte jetzt von der Burg Vogelsang über Simmerath, Lammersdorf und den Vennbahnradweg nach Aachen.

Im Innenhof des Misereorgebäudes überreicht Hermann Reeh mehr als 3000 Euro von verschiedenen Spendern an Suzanne Lemken von Misereor. Sie ist dort Referentin für Spenderkommunikation. (Foto Maria Klinkenberg, Misereor).

Steinebach. Insgesamt legte Hermann Reeh 465 Kilometer zurück. Über die 4. Etappe berichteten wir hier. "Seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russland gegen die Ukraine und der danach ausgerufenen "Zeitenwende“ ist es noch schwieriger für Abrüstung einzutreten, das Wettrüsten abzulehnen und in Deutschland für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags einzutreten", sagt Hermann Reeh, der dies bei seiner Friedensfahrradtour fordert. Sein Pazifismus ist geprägt von der Überzeugung, dass nicht Aufrüstung und Wettrüsten Zukunft schafft, sondern "wir dringend Abrüstung brauchen, damit auch die Menschen in der sogenannten Dritten Welt und zukünftige Generationen auf dieser Erde leben können".

Eine Begrenzung dessen, was für Aufrüstung und das Wettrüsten ausgegeben wird und die Verwendung eines Teils der eingesparten Mittel für den Kampf gegen den Hunger, für medizinische Versorgung, für die Versorgung mit Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, würde sich auf die Sicherheit in der Welt und auf das Wohlergehen vorteilhaft auswirken, ist Hermann Reeh überzeugt.



"Ich will nicht ruhig und untätig bleiben beim Wissen darum, dass in jedem Augenblick ein Kind verhungert oder wegen mangelnder medizinischer Versorgung stirbt – in einer Welt, die Milliarden für Rüstung sinnlos verpulvert“, begründet Hermann Reeh seine Aktivitäten für Abrüstung und Frieden. Hinzu käme noch der Raubbau an der Natur und der Klimawandel, "der gerade die trifft, die am wenigsten dazu beigetragen haben und ganze Völker und Regionen in den Hunger und die Verelendung stürzt". Als Großvater von zwei Enkelinnen sei er davon überzeugt, dass die Kraft des Pazifismus mehr für ihre Zukunft und die Zukunft aller Kinder gestalten könne als alle Aufrüstungsprogramme der Gegenwart.

Bei seiner Friedensfahrt sammelt Hermann Reeh Spenden für zwei Projekte von Misereor: Solarenergie für Krankenhäuser in der Demokratischen Republik Kongo und Förderung von Ackerland in der Sahelzone (Aktionskreis eine Welt Handel, IBAN DE 23 5735 1030 0005 0112 67, Stichwort "Friedensroute“). Nähere Auskunft über die Projekte gibt Hermann Reeh, Tel. 02747/2632 oder E-Mail an h.j.reeh@t-online.de. (PM)


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