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Nachricht vom 09.06.2023    

Brand eines Gebäudes in Mammelzen sorgte für ein Großaufgebot der Feuerwehren

Von Klaus Köhnen

Am Freitag wurden mehrere Feuerwehren der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld gegen 18.50 Uhr alarmiert. Einsatzort war ein landwirtschaftliches Gebäude. Hier war es in einer offenen Scheune zu einem Brand gekommen. Dieser griff sehr schnell auf das angebaute Wohnhaus über.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl bereits in Flammen (Bilder: kkö)

Mammelzen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand, neben der Scheune auch der Dachstuhl des Wohngebäudes in Flammen. Die Feuerwehren bauten mehrere Wasserversorgungen auf und bekämpften die Brandherde. Der Dachstuhl wurde auch über die Drehleiter gelöscht. Über die Drehleiter wurde das Dach im Verlauf des Einsatzes weitgehend abgedeckt. Durch Hitze waren große Teile der Dacheindeckung bereits zerplatzt und zu Boden gefallen. Die eingesetzten Atemschutztrupps mussten öfter ausgewechselt werden, da die derzeit herrschenden Temperaturen die Einsatzkräfte forderten.

Ein weiterer Gefahrenbereich war zunächst die auf beiden Seiten des Gebäudes die herabfallenden Teile der Stromversorgung. Hier konnte kurz danach Entwarnung gegeben werden. Die Brandbekämpfung wurde innen und außen durchgeführt. Die eingesetzten Feuerwehrleute mussten dabei auf eventuell herunterfallendes Brandgut achten. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte zwar halten, dennoch, so der stellvertretende Wehrleiter Michael Imhäuser, ist das Haus, nicht nur mangels Stromversorgung, derzeit nicht bewohnbar. Der Brandrauch lag schwer in der Luft und dürfte sich auch im Wohngebäude bemerkbar machen. Verletzt wurde bei diesem Brand niemand.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Altenkirchen, Berod mit dem Einsatzleitwagen, Kroppach-Giesenhausen (Westerwaldkreis) und Neitersen. Unterstützt wurden die genannten Einheiten durch Teile des Löschzuges Hamm, der parallel noch im Einsatz in Bitzen gebunden war. Im weiteren Verlauf wurde die Atemschutzkomponente der Feuerwehren der Verbandsgemeinde alarmiert. Diese wird durch den Löschzug Pleckhausen gestellt.



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Die Feuerwehren waren, unter der Leitung von Florian Wannenmacher, in den Spitzenzeiten mit rund 70 Feuerwehrleuten im Einsatz. Hinzu kommt die Besetzung der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) im Gerätehaus Altenkirchen. Der stellvertretende Wehrleiter Michael Imhäuser, der Brand- und Katastrophenschutz Inspekteur Ralf Schwarzbach sowie VG-Bürgermeister Fred Jüngerich machten sich vor Ort ein Bild der Lage. Neben den Feuerwehren war der Regelrettungsdienst mit einem Rettungswagen sowie einem Notarzt vor Ort. Im weiteren Ablauf wurde der Regelrettungsdienst durch drei Kräfte des DRK-Ortsvereins Altenkirchen-Hamm abgelöst. Die Polizeiinspektion Altenkirchen war ebenfalls vor Ort. Über die Ursache des Brandes sowie über die Höhe des Sachschadens liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. (kkö)


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