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Nachricht vom 14.06.2023    

Silbernes Jubiläum einer großen Veranstaltung: Siegtal Pur wird 25 Jahre

Von Klaus Köhnen

Zu einem Pressegespräch trafen sich die Landräte der teilnehmenden Landkreise. Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) Dr. Peter Enders (Landkreis Altenkirchen) und Andreas Müller (Siegen-Wittgenstein) stellten übereinstimmend fest, dass die Veranstaltung Siegtal Pur nur mit vielen, meist ehrenamtlichen Helfern zu bewältigen ist.

Die Landräte und Mitarbeitende (v.li.) Thorsten Engels, Gabriele Wäschenbach, Andreas Müller, Dr. Peter Enders, Sebastian Schuster, Jennifer Siebert und Carmen Döhnert

Hamm. Dr. Peter Enders begrüßte seine Kollegen sowie die ebenfalls angereisten Mitarbeiter. Schuster ging dann auf die Geschichte der Veranstaltung ein. Er ging darauf ein, dass die Veranstaltung 1996 im Rhein-Sieg-Kreis ihren Ursprung hatte. Der Kreis Altenkirchen stieß 2003 zum Veranstalter Team hinzu. Nur ein Jahr später schloss sich der Kreis Siegen-Wittgenstein ebenfalls an. Seither werde, so Schuster, diese Veranstaltung in der gemeinsamen Verantwortung der drei Kreise und natürlich den Städten und Gemeinden immer besser angenommen. Schuster sagte: "Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den drei Landkreisen funktioniert nicht nur bei dieser Veranstaltung. Wir wollen, dass die Region immer mehr zusammenwächst".

Enders verwies auf die zahllosen ehrenamtlichen Helfer. Die Kräfte von DRK, Feuerwehr und DLRG werden durch viele Mitgliedern von Vereinen und Institutionen unterstützt. Im Landkreis Altenkirchen werden sechs Unfallhilfsstellen eingerichtet und durch die ehrenamtlichen des DRK-Kreisverbandes betrieben. Besonders erwähnte Enders die Freiwillige Feuerwehr Brachbach, die durch den Radsportverein "Schachtpäddchen" unterstützt wird. Auf der gesamten Strecke, die fast 130 Kilometer umfasst, sorgen zahllose ehrenamtliche für die Sicherheit der Besucher sowie der Teilnehmer.



Für den Kreis Siegen-Wittgenstein erläuterte der Landrat Andreas Müller die Situation in der Stadt Siegen. Hier wird die Hüttentalstraße, besser bekannt als HTS, komplett gesperrt. Diese fast 30 Kilometer lange und autobahnähnlich ausgebaute Verbindung ist ein Knotenpunkt, so Müller. Die zahlreichen Auf- und Abfahrten müssen abgesperrt und abgesichert werden. Hierbei muss aber beachtet werden, dass Rettungsfahrzeug ungehindert passieren können. Dies sei eine große Herausforderung, die ohne die vielen Helfer, aber auch die Mitarbeiter in den Verwaltungen nicht zu stemmen sei.

Die drei Landräte sind sich darin einig, dass dieses Event für den Tourismus in der Region einen Anziehungspunkt darstellt. Die Deutsche Bahn hat auch in diesem Jahr Sonderzüge, die die Teilnehmenden an die Strecke bringen werden, angekündigt. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass alle Fahrzeuge, die Kennzeichen pflichtig sind, nicht zugelassen seien. Dies gelte auch für die immer beliebten werdenden E-Scooter. Die Verantwortlichen betonten, dass das Siegtal an diesem Sonntag, 2. Juli, Auto freie Zone sein solle. (kkö)


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