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Pressemitteilung vom 27.06.2023    

AKTUALISIERT: Schwerer Verkehrsunfall auf der L276 bei Weyerbusch - Drei Schwerverletzte

Von Klaus Köhnen

Am späten Dienstagnachmittag (27. Juni) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L276 zwischen Weyerbusch und Leuscheid. Gegen 16.40 Uhr war ein Wohnmobil von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Beifahrerin wurde bei dem Unfall eingeklemmt, zwei weitere Personen, darunter ein Kind, wurden schwer verletzt.

(Fotos: Klaus Köhnen)

Weyerbusch. Alamiert wurden freiwilligen Feuerwehren Mehren und Weyerbusch. Das Wohnmobil, welches mit drei Personen besetzt war, kam aus Richtung Leuscheid und befuhr die L276 in Richtung Weyerbusch. In einer Kurve kam der 54-jährige Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, stürzte eine Böschung hinunter und prallte gegen einen Baum. Bereits in der Alarmierung der Feuerwehren wurde von mindestens einer eingeklemmten Person ausgegangen. Dies wurde durch die zuerst eintreffenden Kräfte bestätigt. Die Feuerwehren nahmen die technische Rettung mit hydraulischem Gerät vor.

Neben der eingeklemmten Beifahrerin (52) und dem Fahrer war noch ein einjähriges Kind in dem verunfallten Wohnmobil. Alle drei Insassen trugen schwere Verletzungen davon. Ebenfalls an Bord war ein Hund, der scheinbar unverletzt gerettet und zur weiteren Untersuchung in eine Tierklinik gebracht werden konnte.

Neben der Rettung der Personen stellten weitere Kräfte den Brandschutz sicher und klemmten die Batterien ab. Dies war, so die Feuerwehr, bei der zweiten verbauten Batterie nur mit Schneidwerkzeug möglich. Überdies konnten zwei Gasflaschen unbeschädigt geborgen werden.

Die Rettung der eingeklemmten Beifahrerin wurde unter den Anweisungen des anwesenden Notarztes vorgenommen. Im Verlaufe des Einsatzes wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehrleute unterstützten beim Transport der Verletzten in die Rettungswagen. Vor Ort waren zwei Rettungswagen und der Notarzt aus Eitorf, ein Rettungswagen aus Altenkirchen sowie ein First Responder. Auch die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen an der Unfallstelle.

Landstraße war vollgesperrt
Durch Kräfte der Feuerwehr Mehren und der Polizei wurde eine Vollsperrung der Landstraße vorgenommen. Der Verkehr wurde weit vor der Unfallstelle bereits abgeleitet oder zum Umkehren aufgefordert. Das Wohnmobil wurde durch den Aufprall völlig zerstört. Unter der Leitung von Michael Imhäuser, stellvertretender Wehrleiter, waren rund 40 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Die Feuerwehreinsatzzentrale im Gerätehaus Altenkirchen war ebenfalls besetzt. Der Brand- und Katastrophenschutz Inspekteur, Ralf Schwarzbach, machte sich ein Bild der Lage vor Ort. Über die genaue Unfallursache sowie die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor. (kkö)


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