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Nachricht vom 09.07.2023    

Jugendfeuerwehr Steinebach wurde 50 Jahre – Bei der Gründung war es die erste JF im Kreis

Von Klaus Köhnen

In der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain sind damit die jüngste, nämlich die JF Hellertal und die älteste Jugendfeuerwehr des Landkreises beheimatet. Die Gründer der Jugendfeuerwehr Steinebach hatten seinerzeit, so die Chroniken, mit vielen Widerständen zu kämpfen.

Die Jugendfeuerwehr mit dem Jugendwart und dem Team (li.) und der Wehrführung Wehrführer Michael Kreuels (2. re.) und Tobias Beichler (re) (Bilder: kkö)

Steinebach. Am Samstag (8. Juni) fand im Gerätehaus Steinebach der Festakt zum 50-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr statt. Die Verantwortlichen um Wehrführer Michael Kreuels und seinen Stellvertreter Tobias Beichler konnten sich über viele Gäste freuen. Neben den Vertretern aus den Feuerwehren, unter ihnen auch der Brand- und Katastrophenschutz Inspekteur Ralf Schwarzbach, war auch die sogenannte kommunale Familie vertreten. Neben Landrat Dr. Peter Enders, der auch die Schirmherrschaft übernommen hatte, waren der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Bernd Brato sowie der erste Beigeordnete Joachim Brenner und zahlreiche Ortsbürgermeister nach Steinebach gekommen. Der Kreisfeuerwehrverband wurde durch den Vorsitzenden Volker Hain, der auch stellvertretender Kreisjugendwart ist, repräsentiert. Die Landesjugendfeuerwehr vertrat der Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Ströder.

Tobias Beichler ging in seiner kurzen Rede darauf ein, dass dieses Jubiläum keine Selbstverständlichkeit ist. Er sagte, dass die wichtigsten Gäste die Jugendfeuerwehren seien, die den Kameraden und Kameradinnen gratulierten. Kreuels nannte Eckdaten der JF. Im Jahre 1973 trafen sich Wolfgang Fischer und der ehemalige Bürgermeister der VG Gebhardshain Hermann Hendricks. Fischer war bereits Ende der 1960er Jahre davon überzeugt, dass eine Jugendfeuerwehr den Nachwuchs für die Einsatzabteilung sicherstellen wird. Viele der damaligen Führungskräfte standen einem solchen Projekt sehr skeptisch gegenüber, die Aussagen hierzu reichten von – was sollen wir mit Kindern in der Feuerwehr, bis zu, das ist doch nicht unsere Sache. Fischer ließ sich jedoch nicht beirren und erhielt im März 1973 den Auftrag, eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Die Notwendigkeit einer JF konnte sich dann 1979 zeigen. In diesem Jahr konnten neun Kameraden aus der JF in die Einsatzabteilung aufgenommen werden. Heute, so Kreuels weiter, sind rund 95 Prozent der 44 Mitglieder der aktiven Abteilung „Eigengewächse“ aus der Jugendfeuerwehr. Hierzu zähle auch die Wehrleitung.




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Landrat Peter Enders gratulierte auch im Namen von BKI Schwarzbach und dem Kreistag. Eine gut aufgestellte Jugendfeuerwehr ist die Basis für den weiteren Bestand der freiwilligen Feuerwehren, so Enders. „Es geht aber nicht nur um die Vorbereitung auf den Einsatzdienst, sondern auch um das Vermitteln von Kameradschaft und Teamarbeit. Diese Inhalte werden auch im weiteren Leben den Jugendlichen eine Rolle spielen“, so Enders weiter. Enders überreichte dann einen Scheck für die Jugendarbeit.Steffen Heinke, Jugendwart in Steinebach, gab zu bedenken, dass die Jugendarbeit kein Erfolg eines einzelnen ist. Hierzu gehören viele helfende Hände, Heinke weiter. Wir als Team können im Einsatz immer wieder sehen, dass unsere Arbeit Früchte trägt. Die gute Förderung und Ausbildung sorgt dafür, dass ihr als Jfler auch später eure Frau und euren Mann stehen werdet. Namens der Wehrleitung sprach dann Markus Beichler, der selbst aus der Jugendwehr entstammt. Auch er gratulierte der Jugend und dem Löschzug. Beichler ging darauf ein, dass der Brandschutz auch in Zukunft gesichert sein wird. Die Verbandsgemeinde muss sich keine Gedanken machen, ob die freiwillige Feuerwehr weiter Bestand hat.

Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Ströder brachte einen Fußball und eine Urkunde für die JF Steinebach mit. Die Jugendwehr ist und bleibt ein Ort des gemeinsamen Lernens und dem Zusammenhalt, so Ströder. Für die Jugendwehr gab es dann eine Überraschung. Der Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Steinebach übernimmt die Kosten für das Kreiszeltlager. Volker Hain, der den Kreisjugendwart Gerrit Lindlein vertrat, führte aus, dass die Entwicklung der letzten 50 Jahre weiter gehen müsse. Dies, so Hain weiter, gelänge mittlerweile wesentlich einfacher. Die Gründung der jüngsten JF (Hellertal) im Landkreis in Grünebach zeigt, dass es immer wieder gelingt diese Idee weiterzuentwickeln, so Hain weiter. Im weiteren Verlauf des Tages gab es für die Jugendlichen eine interessante Dorfrallye.


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