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Nachricht vom 21.09.2011    

Polizei Betzdorf weitet das Präventionsangebot aus

"Vorbeugen ist besser als heilen" - ein uraltes Sprichwort, das auch in der Polizeiarbeit seit Jahren einen festen Bestand hat. Die Präventionsarbeit der PI Betzdorf wurde jetzt um die Themenfelder "Manipulation von Zweirädern und deren folgen" sowie "Wölfe im Schafspelz - Rechtsextremismus - Sieh hin!" erweitert.

POK Matthias Wirth (rechts) und PHK Frank Reifenrath sind im Betzdorfer Präventionsteam sehr engagiert unterwegs. Foto: Polizei

Betzdorf. Seit einigen Jahren sind die Beamten des Präventionsteams der Polizeiinspektion Betzdorf bereits mit ihrer Thematik "Drogen und Alkohol im Straßenverkehr" an vielen Schulen und ähnlichen Einrichtungen im Oberkreis unterwegs. Mit ihren Informationsveranstaltungen haben sie schon mehrere tausend Kinder und Jugendliche über den Konsum legaler und illegaler Rauschmittel sowie deren weitreichende, sich insbesondere im Straßenverkehr zeigenden Folgen aufgeklärt. Ziel dieser polizeilichen Prävention ist es, der Entstehung von Suchtverhalten vorzubeugen und die totale Abstinenz von illegalen Drogen bzw. den möglichst verantwortlichen Umgang mit erlaubten Suchtmitteln zu fördern.

Die im Nebenamt tätigen Beamten der Polizeiinspektion Betzdorf haben in den letzten Monaten weitere Themenfelder in den Fokus ihrer Präventionsarbeit gerückt.
Alle mit Kinder- und Jugendarbeit betrauten Stellen, wie Schulen, Sportvereine, Fahrschulen oder sonstige Organisationen und Einrichtungen können sich im Rahmen ihrer präventiven Arbeit der Sachkompetenz des polizeilichen Präventionsteams bedienen.
Die Präventionspalette wurde um die Themenfelder "Manipulation von motorisierten Zweirädern und deren Folgen" mit Polizeioberkommissar Matthias Wirth sowie die Kampagne "Wölfe im Schafspelz - Rechtsextremismus-Sieh hin!" mit Polizeihauptkommissar Frank Reifenrath erweitert. Auch allgemeine Suchtvorbeugung, insbesondere an den Grundschulen, wird vom Team begleitet.



Der Leiter der Polizeiinspektion Betzdorf, Polizeioberrat Norbert Skalski, lobte ausdrücklich die fundierte und engagierte Präventionsarbeit der Beamten. Er wies darauf hin, dass zusätzlich zu den genannten präventiven Ansätzen im Rahmen der polizeilichen Jugendarbeit auch die Kontrolle und Verfolgung rechtswidrigen Alkoholkonsums durch Kinder und Jugendliche sowie des verbotenen Ausschanks von Alkoholika an Minderjährige durch Erwachsene ein wichtiges Ziel für die Beamtinnen und Beamten der PI Betzdorf darstellt.
Wer Interesse an der polizeilichen Präventionsarbeit hat, kann das Präventionsteam der PI Betzdorf wie folgt kontaktieren:
Telefon: 02741/926-0
Telefax: 02741/926-100
E-Mail: PIBetzdorf@polizei.rlp.de


Lokales: Betzdorf & Umgebung
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