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Nachricht vom 23.09.2011    

CDU-Antrag: Energiekonzept für Wissen

Die CDU im Stadtrat von Wissen will die Frage der zukünftigen Energieversorgung umfassend in den städtischen Gremien diskutieren. Ein Energiekonzept, das auch den Möglichkeiten und Erfahrungen der Stadtwerke Wissen GmbH Rechnung trägt, soll erarbeitet werden - auch mit Blick auf den künftigen gemeinsamen Betrieb der Stromnetze mit dem Unternehmen E.ON.

Foto: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)

Wissen. Die CDU-Fraktion im Wissener Stadtrat fordert ein Energiekonzept für die Stadt Wissen. In einem Antrag an Bürgermeister Michael Wagener schlägt die Union vor, ein kommunales Energiekonzept zur optimalen Umsetzung energiepolitischer Ziele und insbesondere zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der Stadt sowie zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien zu erarbeiten. „Viele Handlungsfelder, die für den Klimaschutz von großer Bedeutung sind, liegen im Einflussbereich der Kommunen: Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung, Planen und Bauen, Mobilität und Verkehr“, erläutert CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Marciniak. Energieeffizienz und Einsparpotenziale sind nach Ansicht der CDU dabei zu berücksichtigen, aber ebenso wirtschaftliche Gesichtspunkte, die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung und letztlich die kommunale Umsetzbarkeit. „Wenn die Kommunen ihre Handlungsmöglichkeiten auf diesen Gebieten nutzen, können sie zu einem Motor der Klimaschutz- und Energiepolitik werden“, heißt es im Antrag der CDU.




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Eine besondere Rolle kommt nach Ansicht der Union der Stadtwerke Wissen GmbH zu, die als kommunaler Energiedienstleister seit Jahrzehnten die Region kennt. Aus diesem Grund bittet die CDU-Fraktion den Bürgermeister, die Thematik im Aufsichtsrat der Stadtwerke zu beraten. Insbesondere mit Blick auf die geplante Kooperation mit dem Unternehmen E.ON als Partner beim Betrieb der Stromnetze sei es geboten, über neue Möglichkeiten der Energiegewinnung und Möglichkeiten des Vertriebs nachzudenken. „Im Kern geht es um die Frage, wie wir auch in Zukunft eine zuverlässige, preiswerte und möglichst umweltschonende Versorgung des Wisserlandes sicherstellen können“, so Marciniak.


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