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Nachricht vom 24.09.2011    

Kreiskrankenhaus Waldbröl baut Gefäßzentrum aus

Mit dem neuen Chefarzt Dr. Spiridon Botsios bekommt die Gefäßchirurgie am Waldbröler Krankhaus einen neuen Spezialisten, der das bereits bestehende interdisziplinäre Gefäßzentrum in ein überregionales Exzellenz-Zentrum ausbauen will. Dies ist auch für Patienten aus dem Landkreis Altenkirchen interessant.

Dr. Spiridon Botsios wird das Gefäßzentrum am Krankenhaus Waldbröl ausbauen und leiten.

Waldbröl. Mit der Einstellung eines neuen Gefäßchirurgen baut das Kreiskrankenhaus
Waldbröl, eine Einrichtung des Klinikum Oberberg, seine Spezialisierung als
Gefäßzentrum weiter aus. Nachdem das Kreiskrankenhaus die Versorgung der
Patienten im April bereits mit dem Aufbau der Klinik für Angiologie weiter verbessert hat wird zum 1. Oktober ein neuer Chefarzt für Gefäßchirurgie seinen Dienst in Waldbröl aufnehmen.
Der Herz- und Gefäßchirurg Dr. Spiridon Botsios übernimmt die Position als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie in Waldbröl. Nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin an der Universität Essen absolvierte Dr. Botsios am Herzzentrum
Duisburg seine Facharztausbildung zum Herzchirurgen. 2000 setzte er seine
Weiterbildung in der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am St.-Johannes
Hospital in Dortmund fort. Dort schloss sich seine Facharztausbildung zum
Gefäßchirurgen an und er baute parallel sein operatives Spektrum in der Herzchirurgie aus. Er wechselte 2006 als Oberarzt in die Klinik für Gefäßchirurgie am Park-Krankenhaus nach Leipzig und übernahm dort drei Jahre später die Leitung der Klinik.
Seit 2010 hat der Gefäßspezialist zudem einen Lehrauftrag für Gefäßchirurgie an der Universität Leipzig inne. Der 49-jährige Mediziner, der mit einer Ärztin verheiratet und Vater von zwei Kindern ist, freut sich, dass ihn der berufliche Weg zurück nach NRW führt.

Bislang war die Gefäßchirurgie Teil der Klinik für Allgemeinchirurgie. Nach dem
Weggang von Chefarzt Dr. Ulrich Jaschke im Frühjahr hatte Oberarzt Dr. Franz
Flammang die Klinik kommissarisch geleitet. Der Spezialist für Allgemein- und
Viszeralchirurgie wird Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie, während Dr. Botsios als Spezialist für Gefäßchirurgie eine eigene Abteilung etablieren wird. Mit der neuen Organisationsstruktur reagiert die Geschäftsführung auf die wachsenden Anforderungen an eine modern ausgerichtete Gefäßmedizin und die zunehmende Zahl von Patienten mit behandlungsbedürftigen Gefäßerkrankungen, mit denen angesichts steigender Lebenserwartung zu rechnen ist.
"Mit Dr. Botsios werden wir das Projekt ,Gefäßmedizin der Zukunft’ am Kreiskrankenhaus Waldbröl weiterentwickeln", freuen sich Joachim Finklenburg, Hauptgeschäftsführer des Klinikum Oberberg, und Magnus Kriesten, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Waldbröl.
Die Schwerpunkte der Tätigkeit von Dr. Botsios liegen sowohl in den bereits etablierten offenen Operationen, als auch in den modernen und sehr schonenden minimalinvasiven Kathetertechniken wie Ballonaufdehnungen und Implantation von Stents und Stentprothesen für die Behandlung von Verengungen der Halsschlagader, die Ausschaltung von Aneurysmen, das heißt von krankhaften Erweiterungen der
Hauptschlagader und die Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit.



Sein Ziel sei es, in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen und den kooperierenden Kliniken innerhalb des Hauses ein überregionales Exzellenzzentrum für Gefäßmedizin im Klinikum Oberberg zu etablieren, betont Dr. Botsios.
Die Behandlung von Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen ist schon heute ein
Schwerpunkt des Kreiskrankenhauses Waldbröl, das mit einem Spezialisten wie Dr.
Botsios sein Leistungsspektrum in der Gefäßchirurgie weiter ausbaut. Mit dem bereits seit 2008 anerkannten „interdisziplinären Gefäßzentrum“ soll neben der kontinuierlichen Verbesserung in der Versorgung von Patienten mit Gefäßerkrankungen ein wesentlicher Beitrag zur dauerhaften Stabilisierung des Standortes Waldbröl geleistet werden.
"Die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Medizin für die Patienten in der
Region ist unsere Aufgabe", sind sich der Mediziner und die Geschäftsführung einig.
"Von besonderer Bedeutung für die dauerhafte Zufriedenheit unserer Patienten ist
deshalb neben der Früherkennung arterieller und venöser Erkrankungen die
Langzeitüberwachung und Nachbetreuung in unserer Gefäßsprechstunde," sagt Dr.
Botsios.
"Wir freuen uns, mit Dr. Botsios einen sehr erfahrenen Gefäßchirurgen aus dem
international renommierten Zentrum für Gefäßmedizin in Leipzig gewonnen zu haben",
sagen die beiden Geschäftsführer Finklenburg und Kriesten.


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