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Pressemitteilung vom 25.07.2023    

Stegskopf: CDU-Abgeordnete wollen Weg für Windkraft freimachen

Fünf Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion, darunter der Vorsitzende des Klimaausschusses, Gerd Schreiner, besuchten kürzlich auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Matthias Reuber den Stegskopf. Vor Ort zeigten sie sich überzeugt, dass es im Landkreis Altenkirchen keinen besseren Standort für Windenergie gebe.

Die CDU-Delegation will sich notfalls für Gesetzesänderungen starkmachen, um den Windpark am Stegskopf zu realisieren. (Foto: Maja Bender)

Emmerzhausen. Beim Besuch der Landtagsabgeordneten der CDU auf dem Stegskopf waren auch Landrat Peter Enders, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, Helmut Stühn, sowie weitere CDU-Mitglieder dabei. Bürgermeister Helmut Stühn informierte zu Beginn die Gruppe über die Geschichte des Stegskopfs, angefangen vom Truppenübungsplatz über die Funktion als Flüchtlingslager bis hin zur Ausweisung als Naturschutzgebiet.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass der Natur am Stegskopf eine hohe Bedeutung zukomme: "Das hier ist ein Ort, an dem die Natur auf jeden Fall geschützt werden muss, es ist aber auch ein idealer Ort zur Windkrafterzeugung. Die Windhöffigkeit ist so hoch, wie an kaum einem anderen Ort in Rheinland-Pfalz", konstatierte Gerd Schreiner, der sich wünscht, Natur und Klimaschutz in Einklang zu bringen und deshalb an die Verantwortlichen appelliert, Wege zu finden, um beiden Interessen gerecht zu werden.

Landrat Peter Enders wünscht sich eine Anpassung der Gesetze: "Derzeit ist der Handlungsspielraum viel zu eng, wir könnten mit dem Strom, der hier produziert werden kann, einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung im Landkreis Altenkirchen leisten. Das ist eine Chance, die wir nutzen sollten, ohne die Flächen des Stegskopfs wird es nahezu unmöglich, die Vorgaben der Ausweisung von geeigneten Flächen für Windkraft zu erfüllen", mahnte Enders. Auch Matthias Reuber wünscht sich Unterstützung aus Berlin: "Wenn wir die Energiewende ernsthaft wollen, können wir auf dieses Potenzial nicht verzichten. Ich sehe keinen Grund, warum die Gesetze nicht angepasst werden könnten."



Die modernen Anlagen am Rande des Stegskopfs würden laut Reuber der Natur nicht schaden. Stattdesseb trügen sie dazu bei, dass umweltfreundliche Energie in einem Maße erzeugt werden könne, wie es an keinem anderen Ort unserer Heimat möglich wäre. "Es ist nur eine Frage des guten Willens, die Gesetze und Verträge anzupassen, das kommt letztendlich uns allen und unserer Heimat zugute", sagte Reuber.

Klar sei aber, dass neben der Windkraft am Stegskopf im Kreis Altenkirchen auch noch weitere Potenziale erneuerbarer Energien wie etwa weiterer Windkraft an geeigneten Orten, Photovoltaikanlagen auf Dächern und geeigneten Freiflächen, aber auch Wasserkraft und Biomasse genutzt werden müssten. Ergänzt werden soll dieser Energiemix um geeignete Speichermöglichkeiten und auf absehbare Zeit auch noch übergangsweise durch den Einsatz fossiler Energiequellen. Reuber war sich sicher, die Menschen vor Ort könnten nicht verstehen, warum das Potenzial am Stegskopf nicht genutzt werden solle. Für den Landkreis Altenkirchen wäre die Windkraft am Stegskopf ein guter und wichtiger Schritt.

Verbandsgemeindebürgermeister Helmut Stühn betonte seinerseits nochmals die große Akzeptanz in der umliegenden Bevölkerung und verwies auf entsprechende Beschlüsse des Verbandsgemeinderates. Die CDU-Landtagsabgeordneten waren sich einig, dass es nun an der Zeit sei, dass auf Bundesebene alte Denkmuster überwunden werden und der Weg für Windkraft am Stegskopf freigemacht werde. (PM)


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