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Pressemitteilung vom 30.08.2023    

Flammersfelder erlebten informationsreiche Tage in Berlin

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel hat eine Anzahl von Gästen in der deutschen Hauptstadt Berlin geweilt. Eine Abordnung aus dem Ortsgemeinderat Flammersfeld konnte einen Einblick über die Tätigkeiten des heimischen Politikers erhalten. Das Programm wurde vom Besucherdienst des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung erstellt.

Die Besuchergruppe aus Flammersfeld fühlte sich in Berlin wohl. (Foto: Ortsgemeinde/Kuchhäuser)

Flammersfeld. Auf der Hinreise mit der Deutschen Bahn im ICE Sprinter war bereits die Möglichkeit zum Kennenlern-Austausch gegeben. Nach dem Check-in im Hotel wurde sich von der Anreise beim Abend-Büfett gestärkt. Am nächsten Tag stand ein Informationsgespräch und Führung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi) auf dem Programm. Der Zeitzeuge Hans Schulze erzählte seine Geschichte. Er arbeitete für einen westdeutschen Chemiekonzern in West-Berlin und war von dort aus zuständig für das gesamte DDR-Geschäft seiner Firma. Im März 1986 lernte er auf seinem Weg zur Leipziger Messe in einer DDR-Autobahnraststätte eine Frau mit dem Namen Uta kennen. Ein Erfahrungsbericht, der alle Teilnehmer in seinen Bann zog und verfilmt wird.

Beeindruckend und wichtig waren auch die Erlebnisse und Begegnungen bei der Besichtigung des Plenarsaals mit Vortrag über die Aufgaben sowie die Arbeit des Parlaments im Deutschen Bundestag. Bei der nachfolgenden Diskussion mit Rüddel wurden zahlreiche Punkte und Themen ausgiebig diskutiert, wobei Rüddel explizit auf seine Arbeit in Berlin für den heimischen Wahlkreis verwies. Danach ging es zum gemeinsamen Fototermin auf die Besucherebene im Reichstagsgebäude.



Der Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes mit Blick über Berlin war für die Gäste eine sehr schöne Erfahrung. Ferner standen ein Besuch mit Führung durch die Dauerausstellung "Tränenpalast" an, der ehemaligen Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße, von der DDR in den Westen. "Am historischen Ort finden sich Spuren aus der Zeit der Teilung. Eine Original-Kontrollkabine lässt die Abfertigung erahnen", berichtet Heike Kuchhäuser. Auch ein Besuch des "Denkmals für die ermordeten Juden Europas" stand auf dem Programm. Es wurden zwei an politischen Punkten orientierte Stadtrundfahrten sowie eine Schiffsrundfahrt ab Anleger Reichstagsufer angeboten. "Es lagen erlebnis- und informationsreiche Tage hinter der Besuchergruppe, die man so schnell nicht wieder vergisst", so Kuchhäuser. (PM)


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