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Pressemitteilung vom 20.09.2023    

Großübung "Meliorem": AK-Kräfte stellen Wassertransport sicher

Mit der Übung "Meliorem 2023" findet von Freitag, 22. September, bis Sonntag, 24. September, im Landkreis Alzey-Worms eine der größten Brand- und Katastrophenschutzübungen in Rheinland-Pfalz statt - auch Einsatzkräfte aus dem Kreis Altenkirchen sind mit dabei.

Die Einsatzkräfte aus dem AK-Kreis werden sich bei der Übung um den Wassertransport bei einem angenommenen Vegetationsbrand kümmern. Das Archivfoto zeigt den Einsatz bei einem realen Wandbrand in der Nähe von Friesenhagen. (Foto: VG-Feuerwehr Kirchen)

Kreis Altenkirchen. "Gleich drei größere Szenarien werden sich innerhalb von 42 Stunden parallel ereignen. Ein großflächiger Vegetationsbrand in der Verbandsgemeinde Eich, ein großer Gefahrenstoffaustritt in der Verbandsgemeinde Wonnegau und ein großer Industriebrand in der Verbandsgemeinde Monsheim. Diese angenommenen Ereignisse überfordern in ihrem Umfang und in ihrer Dauer die Leistungsfähigkeit der betroffenen Kommunen und machen die überörtliche Unterstützung aus weiteren sechs Leitstellenbereichen in Rheinland-Pfalz erforderlich", informierte jetzt der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Alzey-Worms, Michael Matthes, im Rahmen einer Pressekonferenz.

Aus dem Landkreis Altenkirchen rücken am Freitag Fahrzeuge der Löschzüge Altenkirchen, Pleckhausen, Weyerbusch, Wissen, Herdorf, Steinebach, Betzdorf und Niederschelderhütte aus. Zentraler Sammelpunkt ist Horhausen, von dort aus geht es in Kolonne Richtung Süden. "Wir freuen uns, dass wir erneut an einer so großen Übung teilnehmen können. Unsere Kameradinnen und Kameraden werden vor Ort die Aufgabe übernehmen, den Wassertransport beim angenommenen Vegetationsbrand sicherzustellen", so Ralf Schwarzbach, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Altenkirchen.



Die 27 Feuerwehrleute aus dem AK-Land gehören zu den insgesamt rund 1000 Einsatzkräften, die an "Meliorem" (lateinisch sich verbessern) teilnehmen. Da den Ergebnissen der Übung eine hohe Relevanz beigemessen wird, haben sich unter anderem Innenminister Michael Ebling, Staatssekretärin Nicole Steingaß und die rheinland-pfälzische Brand- und Katastrophenschutzinspekteurin Dr. Kirstin Eisenhauer angekündigt.

Nicht nur Feuerwehren, sondern auch Verbände des Technischen Hilfswerks, Rettungs- und Hilfsdienste, schnelle Einsatzgruppen des Katastrophenschutzes, die Bundeswehr, Polizei, der Landesbetrieb Mobilität und die für den Digitalfunk zuständige Stelle des Landes sind an der Übung beteiligt. Neben der Zusammenarbeit sowie den technischen und taktischen Abläufen werden im Rahmen der Übung besondere Herausforderungen gemeistert, wie der Aufbau einer Wasserversorgung über 2,5 Kilometer Länge. Zudem wird eine Teleskopbühne eingesetzt, die im Gegensatz zu einer üblichen Drehleiter 60 statt 30 Meter Höhe erreicht. (PM)


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