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Nachricht vom 15.10.2011    

Reform bei Katasterämtern sozialverträglich gestalten

Zum Gespräch mit Behördenleitung und Personalrat traf sich der SPD-Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags, Thorsten Wehner im zur Schließung vorgesehenen Amt in Wissen. Diskutiert wurden Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes, die ihren Arbeitsplatz in Wissen verlieren.

Diskutierten über die Situation beim Katasteramt Wissen: (von links) Geschäftsleiter Horst Neumann, MdL Thorsten Wehner, Personalratsvorsitzender Michael Majer, Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Merten und Behördenleiter Thomas Mollenhauer.

Wissen. Zu Besuch beim Katasteramt in Wissen war jetzt der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner. Nachdem das Innenministerium im September entschieden hatte, den Standort mittelfristig zu schließen, gab es bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern großen Gesprächsbedarf. Viele sehen erhebliche zusätzliche Belastungen auf sich zukommen. Neben den deutlich höheren Fahrtkosten zu weiter entfernten Standorten wie Westerburg spielt dabei auch der Zeitfaktor eine Rolle. So werde es künftig schwieriger, Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen.

Wehner konnte die Sorgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachvollziehen. Gleichzeitig warb er um Verständnis für die notwendigen Sparanstrengungen der Landesregierung, die auch der Rechnungshof gefordert hatte.
"Durch unseren enormen Einsatz in den letzten 15 Jahren bei der Einführung und Umsetzung modernster Entwicklungen im IT-Bereich sind wir technologisch ganz vorne", machte Behördenleiter Thomas Mollenhauer deutlich. "Erst dadurch ist es möglich über Stellenabbau zu sprechen", betonte er und möchte diese Leistungen auch entsprechend gewürdigt wissen. Wehner unterstrich die Wichtigkeit der Arbeit der Katasterverwaltung, die für viele politische Entscheidungen gerade auf der kommunalen Ebene als Grundlage diene.



Jetzt müssten Konzepte vorgelegt werden, um die weitere Umsetzung der Reform ab Sommer 2012 ohne große Härten für das Personal sozialverträglich zu gestalten. "Die jetzige Unsicherheit bei den Menschen muss schnell in eine Perspektive münden", forderte der Abgeordnete. Flexible Lösungen, die den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht würden, seien besonders durch die Telearbeit möglich. Hier kamen gute Anregungen und verschiedene Modelle aus Reihen der Beschäftigten, die der SPD-Politiker im Innenministerium erörtern will.
Im anschließenden Gespräch mit Behördenleitung, Geschäftsleitung, Personalrat und Gleichstellungsbeauftragter war man sich einig, dass der ganze Prozess keine Gewinner-Verlierer-Mentalität entstehen lassen darf. Hier seien Politik und Führungspersonal gleichermaßen gefordert, schreibt das Pressebüro des Abgeordneten.
Wehner hat auch die Staatssekretärin Heike Raab eingeladen, um mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.


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