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Nachricht vom 10.11.2023    

Leserbrief zur DRK-Krankenhausinsolvenz: "Totengräber im Sinne der Wirtschaft"

LESERMEINUNG | Wurden die Sanierungspläne für die DRK Krankenhäuser nach der Insolvenz der Trägergesellschaft von "Totengräbern im Sinne der Wirtschaft" gestaltet? Die Belegschaft der Unfallchirurgie im DRK Krankenhaus Altenkirchen hat in einem Leserbrief ihren Unmut über die vorgelegten Pläne zusammengefasst.

LESERBRIEF. "Paukenschlag am Leuzbacherweg in Altenkirchen: Totengräber im Sinne der Wirtschaft waren unterwegs. Wir fragen uns ernsthaft, wie ein Herr Eckert und ein Herr Gonzalez morgens noch in den Spiegel schauen können. 'Das Haus hat einen guten Geist und ich spüre den Zusammenhalt', so Herr Gonzalez. Wenn dem so sei, warum zerschlägt man dann wie mit der Axt im Walde eine gut funktionierende Klinik mit motivierten Mitarbeitern?

Die Rückmeldungen der Patienten sind deutlich. Sie schätzen die Arbeit des Personals und des Krankenhauses Altenkirchen. Dort wird genauestens abgewogen, ob eine OP notwendig ist oder nicht. Auch so etwas spüren die Patienten, dass man sich um die Patienten kümmert. Aber der Trend ist scheinbar dahingehend: Geld, Geld, Geld!

"Altenkirchen als Stiefkind des Konzerns"?
Wir hätten uns vielleicht in der Coronazeit auch einfach nicht an die Abmachungen halten und weiter operieren sollen, anstatt auf Einnahmen zum Vorteil der Nachbarkrankenhäuser zu verzichten. Die Mitteilung war ein Schlag ins Gesicht. Altenkirchen wurde über Jahre hinweg als Stiefkind des Konzerns vernachlässigt und nahezu ausgeblutet und es wurde im Oktober zum finalen Stoß angesetzt.




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Wir informieren hiermit die Bevölkerung, dass demnächst im Umkreis von 50 Kilometern kein Schockraum (Unfallintensivbehandlung / Schwerstverletztenbehandlung) und auch keine Handchirurgie sowie keine Behandlung von schwereren Arbeitsunfällen stattfinden wird. Offenbar ist auch nicht bekannt, dass schwere Verletzungen aus Hachenburg in Altenkirchen versorgt werden, damit das elektive offizielle Programm in Hachenburg stattfinden kann. Angesichts dessen kann man nur Land und Kreis auffordern, sich nach einem anderen interessierten handlungsfähigen Träger umzusehen."

Das Mitarbeiter-Team der Unfallchirurgie im DRK Krankenhaus Altenkirchen


Mehr dazu:   Lesermeinung   Insolvenz DRK Trägergesellschaft  
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