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Nachricht vom 03.11.2011    

Morkramer und Junglas im Alten Zollhaus

Bildhauer Arnold Morkramer sowie Maler und Grafiker Gerhard Junglas, beide aus der Schule des rheinischen Expressionismus, stellen bis zum 27. November Werke im Alten Zollhaus in Wissen aus. Zur Ausstellungseröffnung kamen zahlreiche Gäste, die sich von den Werken faszinieren ließen.

Die beiden Künstler Arnold Morkramer (2.von links) und Gerhard Jungglas (rechts) im Gespräch mit Bürgermeister Michael Wagener und Dechant Martin Kürten. Fotos: Manfred Ermert

Wissen. Traditionsgemäß findet im November - veranstaltet von der Wissener eigenArt, dem Arbeitskreis Kultur der Zukunftsschmiede Wissen - eine Kunstausstellung im Alten Zollhaus statt. In diesem Jahr hatte man die beiden heimischen Künstler Gerhard Junglas (Herdorf, Malerei/Grafik) und Arnold Morkramer (Bruchertseifen, Skulpturen) für die Ausstellung gewonnen.

Susanne Rosenbaum vom Arbeitskreis der eigenART begrüßte die Besucher. Bürgermeister Michael Wagener stellte die beiden Künstler vor, die durch ihre gemeinsamen Ausstellungen – er nannte Bonn, Nürnberg, Paris, Monte Carlo, Neapel –einen hohen Bekanntheitsgrad erworben hätten. Arnold Morkramer sei auch Gründungsmitglied des Vereins.
Wagener ging in seiner Rede auch auf das historische Gebäude ein, in dem die Ausstellung stattfindet. Man habe von Seiten der Stadt Wissen das Gebäude retten können und werde sich zur 1100-Jahr–Feier der Stadt Wissen besondere Gedanken um das Alte Zollhaus machen.
Zur Vernissage setzte Gittarist Sebstian Pattberg einen musikalischen Glanzpunkt.
Für Gerhard Junglas ist die Kunst die sinnliche Objektivierung einer geistigen Auseinandersetzung mit der Realität. Beide Künstler bezeichnen sich als Expressionisten, sie beschäftigen sich mit der realen Welt.
Der Mensch steht bei ihnen im Mittelpunkt, seine Befindlichkeiten, seine Lebensräume und seine Lebensbedingungen. Dafür sei ein kritischer Blick auf die Realität ohne Pessimismus und ohne verlogene Schönfärberei, sensibel für das Schöne und Gute, um es zu erhalten, ebenso wie für das Hässliche und Böse, um es zu bekämpfen, notwendig.
Die Werke werden bis zum 27. November im Alten Zollhaus ausgestellt. Öffnungszeiten: Freitags: 16.00 bis 20.00 Uhr; samstags: 13.00 bis 18.00 Uhr, sonntags: 11.00 bis 18.00 Uhr. (erm)


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