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Pressemitteilung vom 05.12.2023    

Verdacht auf Wolfsriss: Ein totes Schaf im Gemeindegebiet Weyerbusch aufgefunden

Schafe, die durch den Angriff eines großen Beutegreifers erlegt werden, bieten meist keinen schönen Anblick. Ehe man aber voreilig dem Wolf die Schuld dafür gibt, wird erst eine wasserdichte DNA-Analyse durchgeführt.

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

Weyerbusch. Am heutigen Dienstag, dem 5. Dezember, wurde innerhalb des Gemeindegebiets Weyerbusch ein totes Schaf mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers gemeldet. Als großer Beutegreifer wird ein Raubtier bezeichnet, das in der Lage ist, entsprechend große Beutetiere zu erlegen, also etwa Schafe oder Rehe. In unserer Region handelt es sich bei einem Übergriff eines großen Beutegreifers meist um einen Wolf.

Eine Begutachtung des Vorfalls vor Ort wurde heute durchgeführt. Es wurden DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Die Beteiligung eines großen Beutegreifers kann weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, ehe die DNA-Analyse eindeutige Ergebnisse liefert.



Die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld liegt innerhalb des Präventionsgebietes Westerwald.

Allgemeine Informationen zum Wolfs/Luchs-Management, Herdenschutzmaßnahmen und Präventionsförderung des Landes Rheinland-Pfalz, finden Sie hier.

Die Liste der Wolfsnachweise in Rheinland-Pfalz ist hier einzusehen. (PM)


Mehr dazu:   Wolf  
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