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Pressemitteilung vom 08.01.2024    

90 Wanderbegeisterte erkundeten "Rauen Stein" im Amterother Wald

Am Dreikönigstag machten sich mehr als 90 Wanderbegeisterte im Lichterschein von Taschenlampen und Stirnlampen am späten Nachmittag auf, um den etwa 30 Meter hohen Felsen "Rauer Stein" im Amterother Wald nahe Gieleroth in moderater Steigung zu erwandern.

Mit Taschen- und Stirnlampen erkundeten die Wanderer das Naturdenkmal. (Foto: Ursula Wahl)

Gieleroth. Der Rauhe Stein im Amterother Wald war Anlass, dem Naturdenkmal angesichts der vergangenen Rauhnacht einen Besuch abzustatten. So soll der Rauhe Stein der Überlieferung nach im Mittelalter als Opferplatz für Rösser gedient haben, um die bösen Geister zu beschwichtigen. Der angrenzende kleine Bachlauf Roschseifen (Ross und Seifen) könnte diese Vermutung bestätigen. So machten sich am Dreikönigstag mehr als 90 Wanderbegeisterte im Lichterschein von Taschenlampen und Stirnlampen am späten Nachmittag auf, um den etwa 30 Meter hohen Felsen in moderater Steigung zu erwandern. Aufgeteilt in zwei Wandergruppen, geführt von Michaela Schardt und Axel Griebling, ließ sich die Wandergruppe auch vom Regenwetter nicht abhalten.

Belohnt wurden die Wanderteilnehmer dafür mit einem mystischen Anblick, denn der Bergrücken des Rauhen Steins sieht aus wie ein moosbedeckter Altar. Unterwegs wurden die Teilnehmer mit den Überlieferungen und Bräuchen der Rauhnächte vertraut gemacht: Der Sage nach sollen in den Rauhnächten die Geister der Wilden Jagd unter Stöhnen und Gejohle am Himmel entlangziehen. Angeführt von Odin und Frau Holle besteht die Wilde Jagd aus den Seelen unnatürlich verstorbener Menschen, die einem Mord, Unfall oder einer Krankheit zum Opfer gefallen sind. Menschen, die der Wilden Jagd begegnen, werden von ihr mitgenommen, bis dass sie von einem mutigen Jäger befreit werden. Doch die Wilde Jagd suchten die Wanderteilnehmer vergebens. Dafür wurden sie mit einer etwa sieben Kilometer langen Wanderung belohnt, die auch den Besuch des Bismarckturms, des Ehrenmals auf dem Dorn und des Hermann-Löns-Denkmals zum Inhalt hatte.




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Unterwegs wurden die Wanderer an einem Rastplatz mit Bratwurst, Glühwein und alkoholfreiem Punsch zum Selbstkostenpreis empfangen. Fleißige Helfer sorgten dafür, dass für die Wanderer bei der Ausgabe der Leckereien keine Wartezeiten entstanden. "Und da der Wettergott an diesem Abend immer wieder für Nieselregen sorgte, hatte man vorsichtshalber zwei Pavillons aufgebaut, die von Monika und Rainer Janneck kostenlos zur Verfügung gestellt wurden", heißt es abschließend in der Pressemitteilung. (PM)




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