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Pressemitteilung vom 10.01.2024    

Alvensleben-Stollen in Burglahr: Letzte begehbare Untertageanlage im Naturpark Rhein-Westerwald

In der Mitgliederversammlung des Bergbaufördervereins der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld im Dorfgemeinschaftshaus in Güllesheim wurde über die Erstellung eines Konzeptes für Besucherführungen im Alvensleben-Stollen (Burglahr) informiert.

Der Alvensleben-Stollen mit Heimatkundler Albert Schäfer sowie Vertretern des Landesamtes für Geologie und Bergbau, der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld sowie Planungsbüro Eul. (Foto: mantomedia)

Güllesheim/Burglahr. Bei dem Besucherstollen handelt es sich um einen GeoPunkt im Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. In einem ersten Schritt wurde der Wissensfundus der bisherigen aktiven Gästeführer dokumentiert. Gleichzeitig wurden die historischen Hintergründe in Bezug auf die regionale wirtschaftliche Entwicklung, aber in erster Linie in Bezug auf die Grube Louise (Bürdenbach) mit einbezogen.

An der vom Planungsbüro Eul (Nauort) erstellten rund 40 Seiten starken Ausarbeitung wurden das Landesamtes für Geologie und Bergbau in Mainz sowie der Naturparks Rhein-Westerwald beteiligt. Finanziert wurde das Konzept mit Leader-Mitteln des Landes im Rahmen eines "ehrenamtlichen Bürgerprojektes" von der Leader Raiffeisen-Region. Besonders dankte Vereinsvorsitzender und Bürgermeister Fred Jüngerich dem Heimatkundler Albert Schäfer aus Willroth, der im Rahmen von mehreren Gesprächs- und Ortsterminen sein fundiertes Wissen weitergegeben hatte.



Das vorliegende Konzept ist laut Pressemitteilung für die Verwendung im Rahmen der Besucherführungen sowie der Ausbildung der Gästeführer vorgesehen. Möglichst im Frühjahr soll der Besucherstollen modernisiert und attraktiviert werden. Der Alvensleben-Stollen in Burglahr ist seit mehr als 30 Jahren die letzte begehbare Untertageanlage im Naturpark Rhein-Westerwald. Somit ist dieser die letzte Einrichtung, in der Besucher, Schulklassen und Familien die überregional bedeutende Bergbaugeschichte an einem original Schauplatz erleben können. Die touristische Vermarktung des Stollens erfolgt durch die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Zu den Zielgruppen zählen Freizeit- und Feriengäste, Schulen und Bildungstouristen sowie fachlich interessierte Besucher. (PM)


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