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Pressemitteilung vom 05.03.2024    

Streiks treffen Postbank-Filialen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Bereits ab Mittwoch, 6. März, legen Beschäftigte der Postbank in Rheinland-Pfalz und dem Saarland im Zuge einer bundesweiten Aktion die Arbeit nieder. Diese Maßnahme markiert einen Höhepunkt in den Tarifverhandlungen, die bisher zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis für die Gewerkschaft ver.di geführt haben.

Foto Quelle: pixabay.com / ricinator

Mainz/Region. In einer bedeutenden Eskalation der Tarifrunde bei der Postbank haben Beschäftigte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland angekündigt, ab Mittwoch, dem 6. März, in einen zweitägigen Streik zu treten. Dies folgt einem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die zu dieser bundesweiten Aktion mobilisiert, um auf die Forderungen der Postbankmitarbeiter aufmerksam zu machen. Im Kern der Auseinandersetzung steht die Forderung nach einer deutlichen Lohnerhöhung und einer Verlängerung des Kündigungsschutzes.

Die Gewerkschaft ver.di hat spezifische Forderungen aufgestellt, die eine Lohnerhöhung von 15,5 Prozent oder mindestens 600 Euro sowie die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende Dezember 2028 beinhalten. Im Gegensatz dazu steht das Angebot der Postbank, das eine Lohnerhöhung von lediglich 5 Prozent ab dem 1. Juni 2024 und weitere 2 Prozent ab dem 1. Juli 2025 vorsieht, zudem soll der Kündigungsschutz bis zum 30. Juni 2026 verlängert werden.

Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer, hat das Angebot der Arbeitgeberseite als unzureichend zurückgewiesen und kritisiert insbesondere das Management der Deutschen Bank für sein zögerliches Vorgehen in den Verhandlungen. Duscheck macht deutlich, dass ohne einen verhandelbaren Kompromiss weitere Streiks unausweichlich seien, um die notwendige Bewegung in die Gespräche zu bringen.



Die angesetzten Streiks werden weitreichende Folgen für den Filialvertrieb der Postbank und deren Kunden haben. Es wird erwartet, dass ein Großteil der Filialen in den betroffenen Regionen geschlossen bleibt und es zu erheblichen Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Servicehotlines kommen wird. Diese Maßnahme betrifft alle Filialen der Postbank Filialvertrieb AG sowie alle Vertriebs- und Servicecenter der Postbank Direkt.

Die anhaltenden Tarifauseinandersetzungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Postbank verdeutlichen die zunehmenden Spannungen im Finanzsektor, die nun direkt die Kunden betreffen. Die Auswirkungen der Streiks auf den Filialvertrieb und die Postdienstleistungen in den Postbankfinanzcentern werden in den kommenden Tagen spürbar sein, während beide Seiten nach einem Weg suchen, ihre Differenzen zu überbrücken. (Pressemitteilung ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland/Red.)


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