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Pressemitteilung vom 25.03.2024    

Neues "Imprimatur-Museum" in Niederhofen: Die nostalgische Kunst des Druckens im Westerwald

Im Herzen von Niederhofen öffnet ein neues Museum seine Türen. Das "Imprimatur-Museum" lädt Besucher ein, die faszinierenden Techniken des traditionellen Buchdrucks, der Lithografie und des Kupfertiefdrucks hautnah zu erleben. Zudem werden in einer Osterausstellung die Werke von A. Paul Weber im Fokus stehen.

Die Lithografien von A. Paul Weber stehen im Fokus der Osterausstellung im Impramatur-Museum. (Grafiken: Privat)

Niederhofen. Die alte Druckerei in Niederhofen hat bereits eine lange Geschichte von Ausstellungen, bei denen immer wieder die Geheimnisse der Drucktechniken wie Buchdruck, Lithografie und Kupfertiefdruck enthüllt wurden. Nun wird dieser Ort als "Imprimatur-Museum" weiterentwickelt und das Erlebnis des Druckens fortsetzen. Wie eine Grafik entsteht, wie ein Text in Blei gesetzt und mit hundertjährigen Maschinen auf Papier gebracht wird, all dies ist Teil des Abenteuers, das die Besucher hier erwartet.

Die Verantwortlichen des Museums sind bereit, den Besuchern bei vorheriger Anmeldung einen tieferen Einblick in diese Techniken zu geben. Sie möchten damit zur Bewahrung der alten, lernenswerten Techniken beitragen, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten.

Oster-Ausstellung kommt
Neben der Präsentation des Druckverfahrens bietet das Museum auch thematische Ausstellungen an. Derzeit laufen Vorbereitungen für die Oster-Ausstellung, bei der es natürlich um das Drucken geht und insbesondere um das Drucken von Grafiken als Vermittler von Inhalten. Hierfür erschienen die Lithografien von A. Paul Weber als passend, da sie bis in die heutige Zeit ihre Originale und Spiegelungen der Gesellschaft finden.




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In der oberen Etage des Museums werden Blätter von drei Künstlern verschiedener Epochen zum Thema "Totentanz" präsentiert. Dieses Thema hat über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Künstler beschäftigt und weist auf die Endlichkeit des Seins hin. Werke von Alfred Kubin, Mathäus Merian und HAP Grieshaber begegnen den Besuchern bei diesem Thema.

Das Imprimatur-Museum unterstreicht damit das Wirken seiner Grafikdruckerei. Es erklärt und demonstriert die Verbreitungsmöglichkeiten des Gedankengutes in Form von Bildern und Schrift, ein wichtiges Medium über viele Jahrhunderte hinweg.

Die Ausstellung wird am Karfreitag, 29. März, ab 14 Uhr eröffnet und ist dann am Samstag, 30. März, Sonntag, 31. März, und Montag, 1. April, jeweils ab 14 Uhr und weiter nach Vereinbarung geöffnet. Anmeldungen für Besuche können unter der Telefonnummer 02684-4551 oder per E-Mail an rzado@rz-online.de vorgenommen werden. Das Museum befindet sich in der Hauptstraße 22 in 56316 Niederhofen.


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