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Pressemitteilung vom 16.04.2024    

DNA-Analysen bestätigen mehrfache Wolfsaktivität bei Flammersfeld

Rüde des Leuscheider Rudels als Mehrfachtäter nachgewiesen: DNA-Abstriche, die im März in Flammersfeld genommen wurden, haben aufschlussreiche Ergebnisse geliefert. Sie bestätigen die Anwesenheit eines Leitwolfs aus dem Leuscheider Rudel, der schon mehrfach zugeschlagen hat. In Betzdorf wird ein weiterer Wolfsriss vermutet.

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

Flammersfeld. Am Samstag (9. März) wurden im Gemeindegebiet Flammersfeld DNA-Proben von zwei toten Damtieren gesammelt. Die Analysen ergaben, dass es sich bei dem Verursacher um einen Wolf mit dem Haplotyp HW01 handelt. Dieser gehört zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation. Die Individualisierung brachte den Nachweis des Rüden des Leuscheider Rudels mit dem Genom GW1896m.

Auch am Montag (11. März) wurden DNA-Abstriche von einer toten Ziege im Raum Flammersfeld genommen. Die daraus resultierenden Ergebnisse bestätigten erneut die Anwesenheit desselben Rüden GW1896m. Das Tier ist also sehr aktiv.

Weiterer Wolfsriss bei Betzdorf vermutet
Betzdorf. Im April gab es einen weiteren Vorfall in der Region. Am 14. April wurde bei Betzdorf nahe einem Tennisplatz ein Reh mit Wolfs-typischen Fraßspuren gefunden. Der Fund erfolgte nach einem mutmaßlichen Wolfsriss beim Alten Postweg (Molzberg). Eine DNA-Untersuchung wurde durch den Pächter und Jagdaufseher Mike Thieke aus Scheuerfeld veranlasst. Es bleibt abzuwarten, was diese Untersuchung ergeben wird.




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Weiterer Leitwolf möglicherweise abgewandert
Ein weiterer berüchtigter Leitwolf mit der Kennung GW2547m, der ursprünglich aus dem belgischen Rudel "Hohes Venn" stammt und im vergangenen Jahr zweimal im Präventionsgebiet in Rheinland-Pfalz genetisch nachgewiesen wurde, konnte zuletzt über einen Haarfund am 19. Januar in Nordrhein-Westfalen, Landkreis Euskirchen, detektiert werden. Allerdings liegen seither keine Daten zum aktuellen Aufenthaltsort dieses Tieres vor. (PM/Red)


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