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Pressemitteilung vom 21.04.2024    

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Unbekannte legen Steine und Äste auf Schienen

Am Samstag (20. April) ereignete sich ein beunruhigender Vorfall auf der Strecke zwischen Betzdorf und Daaden. Unbekannte Täter brachten den Verkehr der Westerwaldbahn durch gefährliche Manipulationen am Gleisbett zum Erliegen.

Symbolbild

Betzdorf/Daaden. Gegen 11.50 Uhr erreichte die Polizeiinspektion Betzdorf ein Notruf des Lokführers der Westerwaldbahn. Dieser berichtete, dass er gezwungen war, eine Notbremsung einzuleiten. Der Grund für sein Eingreifen waren Steine und Äste, die Unbekannte auf die Schienen gelegt hatten. Um eine mögliche Katastrophe zu verhindern, musste der Lokführer den Zug bis zum Stillstand abbremsen.

Die Polizeiinspektion Betzdorf hat die Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Aufklärung dieses gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Sie appelliert insbesondere an Eltern, mit ihren Kindern über die potenziellen Gefahren und Konsequenzen solcher Handlungen zu sprechen.

Der Vorfall wird seitens der Behörden nicht als harmloser "Jungenstreich" angesehen. Im schlimmsten Fall kann das Platzieren von Hindernissen auf Bahngleisen zu einer Zugentgleisung führen, welche wiederum erhebliche Personen- und Sachschäden zur Folge haben kann. (PM/red)


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