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Pressemitteilung vom 12.07.2024    

BSG Westerwald/Bowhunter Gebhardshain: Zwei Titel bei der Europameisterschaft

Die 3D-Bowhunter Europameisterschaft der International Field Archery Association (IFAA) fand im Juni in Bad Kleinkirchheim Österreich statt. Auch drei Mitglieder der Bogensportabteilung der Sankt Sebastianus-Schützenbruderschaft Gebhardshain stellten sich der Herausforderung - mit Erfolg.

Bei der Siegerehrung (Foto: privat)

Gebhardshain. In insgesamt acht Parcours wurden die fast 1600 Sportler aus ganz Europa an ihre Grenzen geführt. Vier unterschiedliche Parcours musste jeder Schütze bewältigen: 2x3-Pfeilrunde, 1x Doppelhunter und 1x Hunterrunde. Basisstation war das dortige Skigebiet in 1100 Meter Höhe.

Jürgen Bree startete bei den Senioren in der Stilart Freestyle Unlimited. Nach durchwachsenem Start kämpfte er sich auf einen sehr guten sechsten Platz mit 1972 Ringen. Gaby Glöckner ging diesmal auch in der Seniorinnenklasse an den Start und wurde in der Stilart Bowhunter Unlimited und mit 1855 Ringen neue Europameisterin. Sie stellte drei Rekorde auf und hatte am letzten Tag auch mit 408 Ringen in der Hunterrunde zwei Ringe mehr als der Zweitplatzierte bei den Senioren.

Schwach kam ihr Ehemann Dieter Glöckner in den Wettbewerb. Allerdings hatte er mehr mit dem Gelände zu kämpfen, da in alpinem Skigelände das Laufen und Stehen nichts für Menschen mit Knieproblemen ist. Nach zwei Tagen hatte er schon 20 Ringe Rückstand zur Spitze. Seine Spezialrunden mussten es also bringen. Neuer Rekord und Bestscore beziehungsweise 501 Ringe in der Doppelhunter bedeuteten die Führung; allerdings nur mit einem Ring. Die Hunterrunde musste es entscheiden. Nach zwei Fehlschüssen war die Führung zur Hälfte dahin. Jedoch an der drittletzten Station leistete sich der Mitbewerber Benzmüller auch einen Fehlschuss. Letztendlich baute Glöckner den Vorsprung kontinuierlich noch auf 17 Ringe aus und wurde mit 1993 Ringen neuer Europameister bei den Bowhunter Unlimited Senioren.



Der letzte Parcours den Gaby und Dieter Glöckner zu schießen hatten, startete am höchsten Punkt und endete somit auch am höchsten Punkt. Mit der Gondel zur Berg-Mittelstation, dann ein Fußweg von 40 Minuten, 1,2 Kilometer bergauf und 130 Meter Höhenmeter. Zum letzten Schuss musste Dieter Glöckner noch mal 600 Meter Fußweg und 50 Höhenmeter bewältigen. (PM)


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