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Nachricht vom 13.07.2024    

Schwerer Vorfahrtsunfall in Steinebach/Sieg - mehrere Verletzte

Von Klaus Köhnen

Am Samstagvormittag (13. Juli) kam es in Steinebach/Sieg zu einem schweren Unfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Die Polizei geht von einem Vorfahrtverstoß aus, drei Fahrzeuge waren beteiligt.

Ein schwerer Verkehrsunfall forderte die Feuerwehrleute (Bilder: VG-Feuerwehr)

Steinebach. Die Freiwillige Feuerwehr Steinebach wurde am Samstag (13. Juli), gegen 10.50 Uhr, über die Rettungsleitstelle zu einem schweren Verkehrsunfall in Steinebach/Sieg alarmiert. Das Notfallsystem eines Fahrzeugs hatte automatisch den Unfall an die Leitstelle gemeldet. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr fanden vor Ort insgesamt drei unfallbeschädigte Pkw vor, einer davon ein E-Auto. Wie die Polizei mitteilt, dürfte es sich um einen Vorfahrtsunfall handeln. Der Unfallverursacher befuhr demnach die K121 von der Bindweide kommend und wollte in Steinebach/Sieg nach links in die K122 in Fahrtrichtung Malberg einbiegen. Hier übersah der Unfallverursacher einen Pkw, welcher die bevorrechtigte K122 in Fahrtrichtung Malberg befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Autos, in dessen Folge das bevorrechtigte Fahrzeug in den Gegenverkehr gedrückt wurde und hier mit einem weiteren Pkw kollidierte.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr waren Kräfte der Polizei sowie des Rettungsdienstes alarmiert worden. Zusätzlich zum sogenannten bodengebundenen Rettungsdienst wurde der Rettungshubschrauber aus Koblenz (Christoph 23) an die Einsatzstelle entsandt. Zur Unterstützung wurde ein Löschgruppenfahrzeug des Löschzuges Rosenheim ebenfalls alarmiert.



Entgegen der ersten Einsatzmeldung war keine Person eingeklemmt. Die Feuerwehrleute betreuten die sieben betroffenen Personen. Insgesamt wurden drei Fahrzeuginsassen verletzt, einer davon schwer. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Betroffenen an diesen übergeben. Die Feuerwehrleute stellten parallel den Brandschutz sicher. Weitere Kräfte kümmerten sich um das sogenannte Batteriemanagement.

Unter der Leitung des Wehrführers Löschzug Steinebach waren rund 30 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Die Feuerwehreinsatzzentrale im Gerätehaus Betzdorf war ebenfalls besetzt. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Der DRK-Ortsverein Elkenroth unterstützte mit einem Rettungswagen. Zur Höhe des Sachsachadens liegen keine Informationen vor. (PM/kkö)



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