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Nachricht vom 21.11.2007    

Muntere Seniorinnen spielen Canasta

Jeden Donnerstag pünktlich um 13.30 Uhr treffen sich muntere Westerwälder Seniorinnen zum Canastaspiel. Seit 17 Jahren besteht der Club, zurzeit sind es sieben Frauen. Und Männer sind bei den Kartenrunden absolut verpönt. Diesmal spielte man beiMaria Schoetzke in Peterslahr.

canasta

Peterslahr. Jede Woche, jeden Donnerstag, und immer pünktlich um 13.30 Uhr treffen sich sieben Frauen, um für bis zu vier Stunden gemeinsam dem Kartenspiel nachzukommen. Zum 17. Mal trafen sich Christina Munz (Raubach), Margarete Prosch (Werlenbach), Ursula Rühl (Horhausen), Rita Hachenberg (Dierdorf), Waltraud Orcht (Niederhofen), Elke Winzen (Raubach) und Maria Schoetzke (Peterslahr) zum Canasta spielen. Jede Woche ist das Treffen der munteren Seniorinnen an einem anderen Ort, bei einer der Mitspielerinnen. Christina Munz ist diejenige, die bereits seit Beginn an dabei ist. Immer waren im Canasta-Club sechs oder sieben Frauen. Durch Wegzug, Krankheit und auch Sterbefall wurde der Club dann und wann dezimiert. Über eine Suchanzeige machte man dann auf sich aufmerksam und fand auch immer wieder neue Mitglieder. Die neuen Anwärterinnen stellten sich vor und wurden in der Regel für "gut" befunden und fanden freudige Aufnahme. In der jetzigen Besetzung spielt der Club nun bereits seit sieben Jahren. Vor 17 Jahren begannen vier Frauen mit dem Canastaspiel und seit 15 Jahren spielen sie in der großen Gruppe jeden Donnerstagnachmittag. Zur Begrüßung gibt es was Herzhaftes und am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Ein Glas Sekt ist schon mal bei Festlichkeiten, wie Geburtstag oder Hochzeitstag, drin und zur Verdauung steht schon mal ein Magenbitter an. Rauchen, das betonten die Sieben ganz deutlich, ist verpönt. Noch nie habe von ihnen eine geraucht.
Munter sitzt die Canastarunde zum Beispiel bei Maria Schoetzke in Peterslahr am großen Tisch im Clubzimmer, das einen wunderbaren Blick auf Peterslahr bietet und baut die Kartenreihen vor sich auf. Es geht reinweg um das Vergnügen, nicht um den Tages- oder Jahressieger. Klar kostet es etwas Geld, ein Anreiz muß schließlich sein. Das eingespielte Kleingeld kommt in eine Gemeinschaftskasse und wird am Ende des Jahres für eine gemeinsame Unternehmung wieder ausgegeben. Das war vor vier Jahren eine Reise nach Hamburg. Auch das Musical "König der Löwen" wurde dort besucht. Ein unvergessenes Ereignis, sind sich ohne Abstrich die sieben Frauen einig. Gesprächsstoff lieferte auch der damit verbundene Besuch von St. Pauli mit seiner Reeperbahn.
m vergangenen Jahr fuhr die Gruppe für acht Tage auf die italienische Insel Ischia. In diesem Jahr bleibt man in deutschen Landen und gar nicht soweit weg. Die Weihnachtsfeier des Canastaclub beinhaltet ein tolles Abendessen und anschließend einen Besuch im Neuwieder Schlosstheater. Aufgeführt wird "Mit 17 hat man noch Träume". Das Stichwort war gefallen, die Erinnerungen an die Jugendzeit wurden wach und lebhaft mit den tollsten Erlebnissen kommentiert. So wie früher, so hielten sie es jetzt eigentlich auch noch. Zwischendurch wird schon mal bei der Einen oder Anderen ein Fest gefeiert, im Sommer der Grill ausgepackt oder man gehe nach zwei Stunden Canasta in den Ort ins Restaurant Eis essen, unternimmt einen Stadtbummel oder gönnt sich auch schon mal eine Schiffsfahrt auf dem Rhein. Auf jeden Fall, das steht fest, bleibt es eine reine Damenrunde, Männer sind nicht zugelassen. (sylvia)
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In Peterslahr trafen sich sieben Westerwälder Canastaspielerinnen zum wöchentlichen Kartenspiel. Fotos: Sylvia


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