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Nachricht vom 14.02.2012    

Frauensitzung der Hammer kfd auf den Wellen des Frohsinns

Hamm. Ein närrisches Spitzenmenü servierte die Hammer kfd im vollbesetzten Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Stimmung und gute Laune waren erneut Trumpf in der weit über den Raiffeisengeburtsort hinaus bekannten Frauensitzung. Es wurde viel gesungen, geschunkelt und vor allem gelacht.

Baby Bruno (Pfarrer Bruno Nebel) fühlte sich wohl im Laufställchen. Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

Wenn auch der unterhaltsame viereinhalbstündige Nachmittag unter dem Motto „Drachen feiern Karneval“ stand, spuckten die kfd-Drachen kein Feuer oder setzten das Narrenschiff, dass schnell mit „Hämmscher Wend“ im Rücken die höchsten Wogen von Frohsinn und Fröhlichkeit erklomm, in Furcht und Schrecken. Vielmehr gaben sich die Drachen überaus liebenswert.
Durch das Programm führten Bettina Engels und Jörg Brück. Ein besonderer Dank ging an die Helfer „hinter und vor der Bühne“: Klaus Ebach, Klaus Engels, Walter Klein, Wilfried Lang, Bernhild und Peter Hoffmann, Jasmin und Karoline, sowie Alex an der Live-Musikmaschine. „Arbeit“ hatten auch die anwesenden Närrinnen im Hammer Gürzenich; sie mussten zahlreiche Raketen zünden.

Nach einem Kaffeeklatsch ging es dann Schlag auf Schlag. „Jet zo laache“, unter diesem Motto berichtete Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen von Erlebnissen bei seinen täglichen Rundgängen durch den Raiffeisengeburtsort. In Zukunft wird er dabei den von Bettina Engels überreichten Präsidentenhut tragen. Für den in Urlaub befindlichen Bürgermeister Rainer Buttstedt überbrachte „Raupe Nimmersatt“ (Beigeordnete Margarete Maleszka) die Grüße.
Spielsachen, Plüschtiere und Geschrei beherrschten dann die Bühne, auf der sich 12 Babys tummelten. Besonders wohl in der kfd-Rasselbande fühlte sich Baby „Bruno“ (Pfarrer Bruno Nebel), der aus seinem Laufställchen heraus mit Bauklötzchen um sich warf.

Emma (Marlene Lang) wunderte sich im Gottesdienst, dass ihr Ehemann Otto (Birgit Busse) einen häuslichen Duft verbreitete. Otto wehrte sich und bekundete, er habe geduscht und auch frische Socken angezogen. Dann stellte sich jedoch heraus, dass er die drei Wochen zuvor getragenen Socken in seiner Jacke aufbewahrte.

Mit jungfräulichen Themen befasste sich Billa Gedöns (Jutta Esche) beim „Frauen-Besinnungsnachmittag“, um dort in Gesprächen zu erfahren, wie ihre „persönliche Kostbarkeit“ am besten aufgehoben werden kann.

Heike Schäfers Hit „Die Glocken von Rom“ intonierten Angelika Gläser, Karin Tschorn, Gertrud Görgen, Marita Kujawa, Elisabeth Ebach, Bettina Engels und Marlene Lang in Nonnentrachten und ließen dabei zahlreiche „Glöckchen“ wild durcheinander bimmeln.

Die „Drei Tenöre“ (Birgit Busse, Marlene Lang, Bettina Engels) gaben sich bei ihrem Liedvortrag „kreisend“, ohne jedoch die Standfestigkeit zu verlieren. Verdienten Beifall, der allen Akteuren zuteil wurde, erhielt auch Kordia Heck (kfd Altenkirchen), die als Andrea Berg und Marita Köllner auftrat. Ihre tänzerische Klasse zeigten die „Fidelen Sternschnuppen“ von der Karnevalsgesellschaft „Fidele Jongen“ Pracht und die „Dancing Girls“ vom Rother Karneval.
Anlässlich ihrer Silbernen Hochzeit gönnten sich Finchen (Jutta Esche) und Ferdinand (Marita Kujawa) eine halbtägige Reise nach Köln. In einem tollen Hotel angekommen, konnte sich Ferdinand sogar eine achttägige Reise in die Domstadt vorstellen. Doch hiervor kam er schnell wieder ab. Fast im Minutentakt hatte Ehefrau Finchen neue Aufgaben für ihn – Ferdinand wurde hin und her gescheucht. „Wat geht ät mir good“, so der freudige Ausspruch der überaus gut gelaunten Ehefrau. Ferdinand nahm es gelassen, wenn auch genervt hin und freute sich auf den abendlichen Stammtisch.

Mit einem großen Wunderkerzen-Finale endete die gelungene kfd-Frauensitzung, und wie war im Publikum zu hören: „Im nächsten Jahr kommen wir alle wieder!“ (rö)


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