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Nachricht vom 28.02.2012 - 19:17 Uhr    

Christina Held ist neue Pressesprecherin des Kreises

Ab Donnerstag, 1. März ist Christina Held offiziell die neue Pressesprecherin der Kreisverwaltung und persönliche Referentin von Landrat Michael Lieber. Ihre Stellvertreterin ist Michaela Heuser. Joachim Brenner, bislang Pressesprecher, wird stellvertretender Leiter der Sozialabteilung der Kreisverwaltung.

Offiziell ab 1. März ist Christina Held (links) die neue Pressesprecherin der Kreisverwaltung und persönliche Referentin von Landrat Michael Lieber und löst Joachim Brenner (rechts) ab. Michaela Heuser leitet das Landratsbüro. Foto: Helga Wienand-Schmidt

Altenkirchen. Am Donnerstag, 1. März, ist Christina Held Pressesprecherin des Landkreises Altenkirchen und die persönliche Referentin des Landrates. Sie löst damit Joachim Brenner ab, der nun stellvertretender Leiter der Sozialabteilung der Kreisverwaltung ist.
Brenner war fünfeinhalb Jahre Pressesprecher der Kreisverwaltung und hat in dieser Zeit viel erlebt. Er erinnert sich an ungewöhnliche und schwierige Problemfälle, dort wo die Pressestelle mehr als einmal auch zum Krisenmanagement aufgerufen war und es keinen Feierabend gab. Aktuell im Gedächtnis ist der Fall Fluterschen, wo Brenner auch persönlich bedroht und beleidigt wurde.
Christina Held hat Respekt vor dem Amt, und die Diplom-Verwaltungswirtin weiß, dass die Stelle als Pressesprecherin unter Umständen ganz schnell von der alltäglichen Routine ins Extrem rutschen kann. Aber sie sieht den neuen Aufgaben gelassen entgegen, die letzten Wochen hat sie das Amt bereits ausgefüllt, denn Urlaubszeit und Umstrukturierung erforderten den Einsatz.
Christina Held (27) stammt aus Niederdreisbach, sie hat ihr Abitur am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Betzdorf gemacht. Die Ausbildung an der Kreisverwaltung folgte und das duale Studium zur Dipl.-Verwaltungsfachwirtin. Unbekannt ist Held der Öffentlichkeit keineswegs. Die Kulturarbeit der Kreisverwaltung trug ihre Handschrift, ebenso gehörte sie zum Organisationsteam des Kreisheimattages im letzten Jahr.
Christina Held freut sich auf das Amt, im Mittelpunkt stehe die Routine arbeit, die täglich erledigt werde müsse. Dies sieht auch Landrat Michael Lieber so, der nun sein Büro von zwei Frauen geleitet bekommt. Michaela Heuser ist die stellvertretende Pressesprecherin und das Landratsbüro, zuständig unter anderem für Bürgerbeschwerden, den Sitzungsdienst, und die Partnerschaften des Kreises ist fest in Frauenhand.
Joachim Brenner wird als Ratgeber den Kolleginnen zur Seite stehen, daran ließ er keinen Zweifel. Im Fachbereich Soziales, dessen stellvertretende Leitung er übernimmt, wird er sich mit dem demografischen Wandel und dem Angebot für Senioren im Landkreis beschäftigten. Landrat Michael Lieber dankt Brenner für die gute Zusammenarbeit.

Am Donnerstag 1. März wird die neue Pressesprecherin mit Landrat Michael Lieber das Gutachten von Richter a.D. am OLG Karlheinz Held zur Arbeit des Jugendamtes im Missbrauchsskandal in Fluterschen der Öffentlichkeit vorstellen. (hws)

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Kommentare zu: Christina Held ist neue Pressesprecherin des Kreises

2 Kommentare

Oje! Er wurde tatsächlich beleidigt, der scheidende Pressesprecher. Mit Verlaub: Wer sich nach einer Pressekonferenz einschließt, um keine Auskünfte geben zu müssen, dem sei ein Job in Absurdistan empfohlen, aber nicht in einer Behörde. Was er hier als Krisenmanagement bezeichnet, war doch bestenfalls das Management des eigenen Unvermögens. Es möge doch bitte jemand sagen, wie es ist: Die Kreisverwaltung hat rund um Fluterschein in puncto Kommunikation ihren Mega-Gau erlebt. Und besser wird es scheinbar nicht, sieht man sich die jüngsten Personalentscheidungenauf dieser Baustelle an!
#2 von Gordon Fransen, am 29.02.2012 um 17:10 Uhr
Es hat schon das gewisse Etwas, dass in diesem Artikel der Wechsel in der Funktion des Pressesprechers und - wenn auch im Nachgang - das Fluterschen-Desaster Thema sind, das, bei allem Leid und aller Tragik, nach Bekanntwerden auf Kreisseite vor allem ein kommunikatives Desaster war, für das nie jemand Verantwortung übernahm. Man möge sich seinen Teil denken. Zudem würde dieser amtsinterne Personalwechsel mit einem Zweizeiler ordentlich veröffentlicht sein, dazu bedarf es nicht der Verkündung durch den Landrat. Gelernt hat man in der Altenkirchener Parkstraße offensichtlich noch immer nichts in Sachen Öffentlichkeitsarbeit ...
#1 von Maxima Riege, am 29.02.2012 um 17:09 Uhr

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