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Pressemitteilung vom 23.12.2024    

Transatlantische Beziehungen im Fokus: JU Kreis Altenkirchen diskutiert mit Politikwissenschaftler

Die Wiederwahl von Donald Trump als US-Präsident hat in Europa viele Fragen aufgeworfen. Im Kreis Altenkirchen hat die Junge Union (JU) zusammen mit dem Politikwissenschaftler Andrew Denison über die zukünftige Zusammenarbeit mit den USA debattiert. Dabei standen insbesondere die Stabilisierung des transatlantischen Bündnisses und mögliche wirtschaftliche Kooperationen im Mittelpunkt.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Kreis Altenkirchen. Nach der Wahl von Donald Trump zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten beschäftigte sich die Junge Union im Kreis Altenkirchen intensiv mit den Auswirkungen auf die transatlantische Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Andrew Denison erörterten die jungen Christdemokraten nicht nur die Ursachen des Wahlergebnisses, sondern auch die Potenziale für eine zukünftige Partnerschaft mit den USA aus europäischer Sicht.

Zentrale Fragen der Diskussion waren, welche Schritte die Europäer, insbesondere die EU, aus dem Wahlergebnis ableiten können und was Deutschland konkret tun kann, um das transatlantische Bündnis zu stabilisieren. "Auch wenn Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt wurde, sind die geostrategischen Ziele der USA nach wie vor intakt. Äußere Sicherheit kann die EU nur gemeinsam mit den USA gewährleisten. Ebenso wichtig bleiben aktive wirtschaftliche Beziehungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten", erklärte Denison.

Wirtschaftliche Perspektiven und Wertegemeinschaft
Besonders in den wirtschaftlichen Beziehungen sieht die Junge Union weiterhin Potenzial für ein transatlantisches Freihandelsabkommen. Der JU-Kreisvorsitzende Robert Leonards betonte: "Freier Handel braucht feste Regeln. Die Junge Union steht zu den Prinzipien der Offenheit und Zusammenarbeit. Weltweit freier Handel bietet Chancen für unsere Unternehmen vor Ort – und für die Regeln der Sozialen Marktwirtschaft weltweit."



Denison und die Junge Union waren sich einig, dass Demokratie, Freiheit und Menschenrechte weltweit unter Druck geraten und Europa zusammen mit den USA diese Werte verteidigen müsse. "Hierzu zählen Frieden, Freiheit, Wohlstand und die Fortsetzung der Europäischen Einigung", so die gemeinsame Einschätzung.

Zur Person: Andrew Denison
Andrew Denison, geboren 1962, ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler, Kommentator und Publizist, der in Deutschland tätig ist. Er leitet seit 2001 das Beratungsunternehmen Transatlantic Networks in Königswinter, das sich mit den Möglichkeiten und Grenzen einer Globalisierung der atlantischen Partnerschaft beschäftigt. Denison tritt regelmäßig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen auf. (PM/red)


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