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Nachricht vom 08.03.2012    

Junge Union gegen Absenkung des Wahlalters

Die Junge Union im Kreis Altenkirchen spricht sich deutlich gegen eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre aus. In eder Pressemitteilung der JU nimmt der Kreisvorsitzende Malte Kilian deutlich Stellung.

Kreis Altenkirchen. Auf ihrer letzten Vorstandssitzung diskutierte die Junge Union im Kreis Altenkirchen die im Koalitionsvertrag von Rot-Grün in Rheinland-Pfalz geforderte Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre und sprach sich deutlich gegen eine Wahlrechtsreform aus.
Zur Diskussion um die Wahlalterabsenkung erklärt der Kreisvorsitzende Malte Kilian: "Die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ist eine rein populistische Forderung. Die rheinland-pfälzische Koalition von SPD und Grünen macht es sich zu einfach, wenn sie lediglich die Zahl der Wahlberechtigten erhöhen will. Vielmehr muss es das Ziel aller Parteien sein, durch eine bürgernahe Politik die Zahl der aktiven Wählerinnen und Wähler zu erhöhen".

Kilian widerspricht zudem den Befürwortern einer Wahlalterabsenkung, die ins Feld führen, dass damit Politikverdrossenheit unter Jugendlichen wirksam bekämpft werden könne: "Politikverdrossenheit wird am besten durch eine Politik verringert, die erst gar nicht verdrossen macht, sondern auf die Belange junger Menschen eingeht und deren Interessen ernst nimmt. Hier sollte die Landesregierung ansetzen und endlich für genug Lehrer an den Schulen sorgen und die jahrelange generationenungerechte Schuldenpolitik stoppen".




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Die Kopplung des Wahlrechts an die Volljährigkeit sei konsequent und logisch, sind sich die JU’ler einig, da man mit 18 Jahren per Gesetz die alleinige Verantwortung für sein Leben übernehme.
Dem widerspreche eine Absenkung des Wahlalters massiv: "Es wäre doch unlogisch, wenn man einem 16-Jährigen, der beispielsweise keinen Handyvertrag unterschreiben darf, das höchste Gut in einer Demokratie zusprechen würde", so Vorstandsmitglied Chris Lichtenthäler.

Die politischen Jugendverbände bieten eine geeignete Plattform, um junge Menschen an politische Entscheidungen heranzuführen. Die Arbeit der Jungen Union als größtem politischem Jugendverband komme hier eine besondere Bedeutung zu: "Wir bieten interessierten Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr die Möglichkeit der politischen Mitgestaltung. Durch gemeinsame Freizeitgestaltungen, politische Diskussionsforen und Arbeitsgruppen lernen die jungen Menschen so politische Arbeit in einer Demokratie‚ von der Pike auf", hebt Malte Kilian hervor.


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