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Pressemitteilung vom 15.01.2025    

Altenkirchen sucht Lösungen: Besuch im kommunalen Gesundheitszentrum der Verbandsgemeinde Ulmen

Bei einem Besuch im Medizinische Versorgungszentrum - Gesundheitszentrum Ulmen informierten sich Vertreter der Stadt Altenkirchen sich über die Entstehung und den Betrieb des Zentrums, um mögliche Lösungen für lokale Herausforderungen zu finden.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Altenkirchen. Am Mittwoch (8. Januar) besuchten Vertreter der Kreisstadt Altenkirchen das kommunale Medizinische Versorgungszentrum - Gesundheitszentrum (MVZ) der Verbandsgemeinde Ulmen. Die Delegation, bestehend aus Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz, dem Ersten Beigeordneten Markus Trepper, dem Beigeordneten Sascha Schwarzbach und den Stadtratsmitgliedern Daniela Hillmer-Spahr, Thomas Roos und Jürgen Kugelmeier, sowie dem Kreistagsmitglied Ralf Käppele, informierte sich vor Ort über die Entstehungsgeschichte, Umsetzung und Struktur des MVZ.

Bürgermeister Alfred Steimers und die Geschäftsführerinnen des MVZ, Lisa Unzen und Tanja Schug, erläuterten die Hintergründe der Gründung: Die Schließung einer allgemeinmedizinischen Praxis in Ulmen führte Ende 2023 zu einer akuten Unterversorgung der hausärztlichen Betreuung. Durch die zügige Entscheidung des Verbandsgemeinderats, ein kommunales MVZ als Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) zu gründen, konnte innerhalb von nur drei Monaten eine nachhaltige Lösung umgesetzt wer-den. Heute stellt das MVZ die medizinische Grundversorgung in der Region sicher und bietet langfristige Perspektiven, unter anderem durch Kooperationen und Weiterbildungsangebote. Allerdings arbeitet das kommunale MVZ derzeit noch nicht gewinnbringend, sodass ein wirtschaftlicher Ausgleich weiterhin erforderlich ist.



Der Besuch stand auch im Zeichen der aktuellen Diskussionen um die medizinische Versorgung in und um Altenkirchen. Angesichts der erneuten Insolvenz der DRK-Trägergesellschaft und unsicheren Zukunft des ehemaligen Krankenhauses suchten die kommunalen Vertreter nach praktikablen Ansätzen, um auf mögliche Notsituationen vorbereitet zu sein. Das Modell der Verbandsgemeinde Ulmen zeigt, wie wichtig eine schnelle, transparente Entscheidungsfindung und die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, von der Verwaltung bis zu den medizinischen Fachkräften, sind, um Versorgungsengpässe effektiv zu lösen. "Die Erfahrungen der Verbandsgemeinde Ulmen geben uns wertvolle Impulse für die Bewäl-tigung eigener Herausforderungen," betonte Stadtbürgermeister Lindenpütz. Er und die Stadtratsmitglieder dankten den Gastgebern für den offenen Austausch und die praxisnahen Einblicke.

Der Besuch unterstrich die Bedeutung, rechtzeitig Strategien zu entwickeln, um den Gesundheitsstandort Altenkirchen trotz möglicher Unsicherheiten zu sichern. Das MVZ-Modell der Verbandsgemeinde Ulmen könnte dabei als Inspiration für zukunftsorientierte Lösungen in der Region dienen. (PM)


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