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Nachricht vom 09.03.2025    

Kunst und Kölschrock vereint: Neue Ausstellung in Koblenz

In Koblenz eröffnet eine faszinierende Ausstellung, die Kunst mit der Geschichte der legendären Kölschrock-Band BAP verbindet. Werke von Wolfgang Niedecken, Manfred Boecker und Rainer Gross stehen im Mittelpunkt.

Eröffnung der Ausstellung "Es war einmal". Foto: Thomas Frey/dpa

Koblenz. Malereien eines metallenen Buddhas oder eines nackten Mannes treffen auf die Geschichte der Band BAP: Diese ungewöhnliche Verbindung zeigt sich in einer neuen Ausstellung im Ludwig Museum Koblenz. Unter dem Titel "Es war einmal" werden Werke von Manfred Boecker, Rainer Gross und dem BAP-Sänger Wolfgang Niedecken präsentiert.

Die drei Künstler lernten sich in den 1970er Jahren während ihres Studiums in Köln kennen und gründeten ein Künstlerkollektiv. "Man wird direkt in der Zeit zurückgesetzt", beschreibt eine Sprecherin des Museums ihre Eindrücke. "Die Bilder erzählen über die Zeit in Köln, in Deutschland, in der Welt."

Ihre Gemeinschaftsarbeiten aus den Anfangsjahren des Trios seien "als Reflex zum Kunstmarkt zu verstehen", erklärt das Museum weiter: "Nichts wird ernst genommen und doch sind viele ihrer Arbeiten zeitkritisch und hinterfragen den Wert der Kunst mit ironischen Kommentaren und Bildwerken." Was die drei Künstler verbindet, sind Fragen nach der Komplexität des Lebens sowie ein kritischer Blick auf gesellschaftliche Traditionen. Interessierte haben bis zum 18. Mai Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen. (dpa/bearbeitet durch Red)




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