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Nachricht vom 10.03.2025    

Interreligiöses Gebet in Mannheim: 1.500 Menschen gedenken der Todesfahrt-Opfer

Eine Woche nach der tragischen Todesfahrt in Mannheim versammelten sich zahlreiche Menschen, um den Opfern zu gedenken. Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften beteten gemeinsam für Frieden und Trost.

Auto fährt in Menschenmenge in Mannheim. Foto: Dieter Leder/dpa

Mannheim. Bei einem interreligiösen Gebet haben etwa 1.500 Menschen auf dem Mannheimer Paradeplatz der Opfer der Todesfahrt gedacht. Eine Woche nach dem schrecklichen Ereignis kamen die Teilnehmer in Stille zusammen, legten Blumen nieder und hielten sich tröstend an den Händen. "Entsetzliche Gewalt haben wir erlebt. Sie steht gegen alles, was uns heilig ist", sagte der evangelische Dekan Ralph Hartmann. Gemeinsam mit dem katholischen Dekan Karl Jung, dem Kantor der jüdischen Gemeinde, Amnon Seelig, Ana Zerno Antes von der alevitischen Gemeinde und Talat Kamran von der türkisch-islamischen Gemeinde betete er für die Verletzten und Getöteten sowie für den Frieden in der Stadt.



Ein 40-jähriger Deutscher aus Ludwigshafen - Mannheims Nachbarstadt auf der rheinland-pfälzischen Rheinseite - soll nach Überzeugung der Ermittler am Montag vergangener Woche mit seinem Auto absichtlich durch die Mannheimer Fußgängerzone gerast sein. Dabei fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf Menschen zu. Eine 83-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann verloren ihr Leben. Zudem wurden 14 Menschen verletzt, fünf davon schwer. Der Tatverdächtige hat sich laut Staatsanwaltschaft bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. (dpa/bearbeitet durch Red)


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