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Nachricht vom 08.04.2025    

AKTUALISIERT | Vermisste Person in Weyerbusch tot: Hilfskräfte suchten mit einem Großaufgebot

Von Klaus Köhnen

AKTUALISIERT | Am Sonntag (6. April) wurden zunächst mehrere Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Altenkirchen-Flammersfeld alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete Personensuche. Im Verlauf des Einsatzes wurden weitere Einheiten, darunter auch Rettungshundestaffeln, nachgefordert.

Die Einsatzkräfte trafen sich am Gerätehaus Weyerbusch (Fotos: kkö)

Weyerbusch. Die erste Alarmierung, erfolgte, durch die Leitstelle Montabaur, gegen 17 Uhr. Die Wehrleitung der Verbandsgemeinde ließ daraufhin mehrere Löschzüge alarmieren. Treffpunkt für die Einsatzkräfte war das Gerätehaus in Weyerbusch. Die Vermisste Person hatte, so die ersten Informationen, bereits gegen 13.30 Uhr seine Wohnung verlassen. Der 84-jährige Mann leide an gesundheitlichen Problemen und könne sich in Gefahr befinden.

Feuerwehrleute aus den Löschzügen Mehren und Weyerbusch suchten zunächst im engeren Umfeld nach der vermissten Person. Die Einsatzleitung, die in der Feuerwehreinsatzzentrale im Gerätehaus Altenkirchen eingerichtet wurde, forderte im weiteren Verlauf weitere Kräfte an. Die Drohnengruppen aus Berod, Puderbach und Rosenheim verstärkten die Einsatzkräfte. Zusätzlich wurde der Fachberater Hund alarmiert, der in Rücksprache mit der Einsatzleitung, Hundestaffeln aus Bad Kreuzbach und Marburg, die über speziell ausgebildete Hunde verfügen, alarmierte. Die Hundestaffel aus Hamm/Sieg war zu diesem Zeitpunkt bereits in den Einsatz eingebunden.

Die Freiwilligen Feuerwehren Weyerbusch sowie Kausen setzten für die Suche die, erst vor kurzem offiziell in Dienst gestellten ATV, ein. Die einzelnen Abschnitte der Suche wurden vor Ort von den beiden Einsatzleitwagen (ELW) der VG-Feuerwehr und einem der stellvertretenden Wehrleiter geleitet.

Neben den ehrenamtlichen Einsatzkräften aus der Verbandsgemeinde, darunter die ELW aus Berod und Pleckhausen, waren Kräfte aus Kausen (ATV), Rosenheim (Drohne), Puderbach (DRK-Drohnengruppe) sowie Hundestaffeln, unter der Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Raphael Jonas, mehr als 45 Kräfte im Einsatz. Neben den ehrenamtlichen Kräften aus den unterschiedlichen Organisationen war die Polizei beteiligt. Informationen zum Verbleib der vermissten Person liegen derzeit nicht vor.




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Am Montag (7. April) wurde die am Sonntag unterbrochene Suche gegen 8 Uhr wieder aufgenommen. Wehrleiter und Einsatzleiter Björn Stürz ließ Kräfte aus dem gesamten Landkreis alarmieren. In den Spitzenzeiten suchten rund 245 Einsatzkräfte aus den unterschiedlichen Blaulichtorganisationen nach dem vermissten Mann.

Nach rund zwölf Stunden, in denen, wie Stürz es ausdrückte "jeder Stein umgedreht wurde", stellten die Einsatzkräfte die Suche, gegen 20 Uhr ein. Am Dienstag wurde die Suche erneut aufgenommen und der Suchradius erheblich vergrößert. Dies auch aus der Erkenntnis, dass die Suche, in den bisher intensiv und akribisch abgesuchten Bereichen, nicht zum Ergebnis geführt hatte. Im Laufe des frühen Dienstagsvormittags wurde die Person, die zwischenzeitlich leider verstorben war, gefunden.

Laut einem Polizeisprecher ist die Todesursache noch unklar. Sowohl eine Straftat als auch ein natürlicher Tod werden derzeit nicht ausgeschlossen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Einsatzkräfte aus den Feuerwehren, dem DRK und anderen Bereichen, haben sehr professionell und mit hohem Aufwand die Suche durchgeführt. Trotzdem bleibt bei allen Einsatzkräften ein "fader Beigeschmack". Wie Einsatzleiter Stürz im Gespräch erläuterte, hat die Suchtaktik sehr oft zum Erfolg geführt und sich damit auch bewährt. (kkö)


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